Unterricht

Starke Kinder – glückliche Zukunft
Trainerin Jessica Hrusa macht Kinder an der Friedensschule stark gegen Mobbing


Die große Chantal aus der 7. Klasse hat mal wieder richtig schlechte Laune und sucht sich einen schwächeren Schüler, an dem sie ihren Frust auslassen kann. Wenn Trainerin Jessica Hrusa, in diese Rolle schlüpft und eine drohende Körperhaltung einnimmt, ist das für die Kinder der Klasse 2b der Friedensschule ein gutes Übungsfeld. Sie lernen so, sich nicht auf Provokationen einzulassen und sie sich nicht zu Herzen zu nehmen. An lebensnahen Beispielen entwickelt Jessica Hrusa mit den Kindern Lösungsstrategin für verschiedene Konfliktsituationen. Der vermeintlichen Aggressorin Chantal treten die Kinder mutig und entschlossen gegenüber. Sie lernen in dem Kurs aber nicht nur, für sich einzustehen sondern auch, auf ihre eigenen Gefühle zu hören und sich Hilfe zu holen, wenn Situationen gefährlich werden. Eine deutliche Sprache wie „Lass meinen Arm los!“ ist für viele Kinder nicht selbstverständlich. „Vielen fehlt die Fähigkeit zu artikulieren, was sie möchten und was sie nicht möchten“, sagt Jessica Hrusa. In drei Doppelstunden trainiert die Klasse deshalb genau das. Ständige Wiederholungen sorgen dafür, dass die Kinder gut verinnerlichen, wie sie bei bestimmten Konflikten vorgehen, um Probleme zu lösen. So erhalten sie Handlungs- und Selbstsicherheit. Auch die Information der Eltern gehört zum Selbstbehauptungskurs. „Es ist essentiell, dass Eltern und
Kinder gemeinsam daran arbeiten, die Kinder bestmöglich vor Mobbing oder Ausgrenzung zu schützen“, sagt Hrusa. Als Mutter von zwei Kindern und aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung in der Jugendarbeit, weiß die 39-Jährige wovon sie spricht: „Der Bedarf, Kinder und Jugendliche zu stärken, ist hoch.“ Und: Die Kinder nehmen die Strategien gerne an – das zeigen einmal mehr die Grundschüler an der Friedensschule, die mit viel Eifer dabei sind, sich auf die Rollenspiele einlassen und nach dem Kurs stolz ihre Urkunden in den Händen halten.


Berlin ist eine Reise wert!

Die Klassen 9 führen jedes Jahr eine Studienfahrt nach Berlin durch. Vom  03. – 07. Juni 2019 machten die diesjährigen 9-er Berlin unsicher. Insgesamt 38 aufgeregte Schülerinnen und Schüler waren unterwegs.
Sie wurden von den Klassenlehrkräften Frau Müller und Herr Lust federführend begleitet. Herr Eschbach unterstützte die beiden. Am übernächsten Tag kam noch Frau Rektorin Maschka-Dengler als Berlin Kennerin hinzu.

Hier Ausschnitte aus dem Tagebuch

Tag 1: Nach einer knapp 12-stündigen Busfahrt mit dem Busfahrer Ralph, den man aufgrund seines amerikanischen Akzents anfangs nur schwer verstanden hat, erkundigten die neugierigen Schülerinnen und Schüler die Umgebung des Meininger Hotels am Ostbahnhof.

Tag 2: Auf der zweistündigen, insgesamt sehr ruhigen Stadtrundfahrt erhielten wir einen Überblick über all die bedeutsamen Sehenswürdigkeiten, Gebäude, Straßen und Viertel Berlins. Anschließend durfte ein Teil der Gruppe zu Madame Tussauds, der andere Teil kam in den Genuss einer Spreebootsfahrt. Abends wurde bis spät in die Nacht in der Disco D-Light getanzt, gesungen und gelacht.

Tag 3: Nach einem Besuch der Reichskuppel am frühen Morgen bei strahlenden Sonnenschein,  teilte sich die Gruppe auf. Die einen gingen ins Jump House, wohingegen die anderen die Unterwasserwelt im Sea Life Berlin bestaunen konnten. Am späten Nachmittag gab es eine Führung in der Gedankstätte Hohenschönhausen, welche die Schülerinnen und Schüler offensichtlich zu Herzen ging. Außerdem schloss sich Frau Maschka-Dengler an diesem Tag der Gruppe an, um diese bis Freitag ebenfalls zu begleiten.

Tag 4: Die Gedenkstätte Sachsenhausen stellte einen weiteren historischen Meilenstein unserer Berlinreise dar. Das optionale Nachmittagsprogramm: Shoppen am Alex, ein Besuch der East Side Gallery oder der Berliner Fernsehturm. Letzteres viel leider im wahrsten Sinne ins Wasser.  Der krönende Abschluss des Tages war ein gemeinsames Abendessen im Hard Rock Café.

Tag 5: Nachdem die Gruppe gepackt hatte,  traten wir die lange Rückreise an. Eltern voller Sehnsucht erwarteten ihre Sprösslinge so gegen 19 Uhr an der Friedensschule und die Lehrer verabschiedeten sich in die Pfingstferien.

Diese Tage waren eindrucksvoll, interessant, abwechslungsreich und vor allem richtig klasse!


Energievision 2050 – User Klima. Meine Energie. Deine Zukunft.

So lautete der Titel eines Multimedia-Vortrags, den Daniel Bücher von der Firma GUSB.21 hielt, vor den sehr interessierten Schülern der Klassen 4 bis 9 der Friedensschule, aufgeteilt in drei Gruppen. Dabei ging es um den Klimawandel und seine Folgen, um Konzepte und Ideen, die das Problem lösen bzw. verhindern könnten und darum, was jeder Einzelne beitragen kann.

Zu Beginn jeder Veranstaltung stellte Hanna Ostertag das Konzept der Stadtwerke Schwäbisch für nachhaltige Energie vor.


Erfolgreiche Abschlüsse an der Gemeinschaftsschule

Zum ersten Mal haben die Schülerinnen und Schüler der Friedensschule Gemeinschaftsschule Schwäbisch Gmünd ihr Abschlusszeugnis in den Händen halten können. Die gelungene Abschlussfeier fand in der neuen Mensa statt. Diese wurde von den Schülerinnen und Schülern liebevoll dekoriert.

In ihrer Abschlussrede konnte die Rektorin Frau Maschka-Dengler stolz berichten, dass der Gesamtschnitt des Hauptschulabschlusses bei 2,8 und der Realschulabschluss sogar bei 2,5 liegt. Es konnten insgesamt 13 Belobigungen, sieben davon für die Leistungen für den Realschulabschluss  und ein Preis, auch Realschulabschluss,  überreicht werden. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Gemeinschaftsschule funktioniert,“ so die Rektorin. Sie hob hervor, dass bei der Realschulabschlussprüfung immer auch Fremdprüfer anderer Realschulen dabei sind. Den Klassenlehrern Frau Veit (10), Frau Müller (9), Herrn Hespeler (10) und Herrn Lust (9) dankte die Schulleiterin, stellvertretend für alle anderen Lehrkräfte, zu deren  Engagement. Dabei betonte sie aber auch, dass ein erfolgreicher Abschluss nicht ohne die Aufbauarbeit ab Klasse 5 und den guten Absprachen zwischen den Lehrkräften möglich ist. Auch die notwendige gute Zusammenarbeit mit den Eltern und dem Elternbeirat sei Teil des Erfolges. Neben den 10. Klässlern haben auch sechs Schüler aus Klasse 9 ihren Hauptschulabschluss erreicht. Besonders erfreulich ist, dass diese Neuntklässler alle eine Ausbildungsstelle haben.

Die Klassenlehrer zeigten sich in ihrem Redebeitrag hoch erfreut, dass alle Schülerinnen und Schüler ab September gute Zukunftsperspektiven haben. Keiner bleibt ohne Anschluss. Insgesamt starten 17 Jugendliche eine Ausbildung, die anderen gehen weiterführende Schulen. Darunter vier Abschlussschüler, die in  ein berufliches Gymnasium wechseln. Dies gelang auch durch die gute Unterstützung von Frau Immisch, sie ist angestellt über den Ostalbkreis über das Projekt ZukunftNEU, der Agentur für Arbeit und den vielen Bildungspartnern.

Unter großem Applaus wurden die 43 Zeugnisse von den vier Klassenlehrkräften und der Schulleiterin, in der voll belegten Mensa, überreicht. Musikalisch und feierlich abgerundet wurde die sehr gelungene Abschlussfeier durch einen Beitrag der Schülerin Nancy Klassen am neuangeschafften Flügel.

Die Absolventen:

Lena Ackermann, Marvin Aescht, Meryem Alkis, Sandro Alvarez Vaas (B), Asja Baszler (B), Lea Benz, Emilia Bläse (B), Dennis Boger, Donart Brahimi, Aaliyah Dalbudak, Fabian Drescher, Max Dzsida (B), Benjamin Evans (B), Oliver Felix, Alecsandru Fuchs (B), Moritz Fuchs (B), Sebastian Hoffmann, Lina Holm, Zeinab Jaber, Lazar Kaludjerski, Nancy Klassen (B), Tim Kreller, Monika Kumar (B), Manuel Merella, Tayeeb Mohammadi, Thatchai Pariyothai, Julia Penner, Vivien Pijls, Erika Rau, Laura Riedt (B), Anna Rössiger (B), Marco Rupp, Simon Schlenker, Michael Seger, Uwe Stagel, Lea Strauch, Nadja Waibel (P), Michelle Weise Pais Dos Santos, Julian Werner.


NEIN  sagen ist hier ausdrücklich erlaubt – „Mut mach Projekt“

Ende Juni nahmen alle drei 4. Klassen der Schule  am “Mut mach Projekt“ zur Prävention von sexueller Gewalt teil. Die Lehrerschaft der Schule möchte es nicht nur bei Entrüstung gegenüber dem Unrecht, das Kindern und Jugendlichen durch sexuelle Übergriffe und Gewalt angetan wird, belassen. Deshalb ist seit einigen Jahren dieses Thema im Unterricht präsent und es finden immer wieder spezielle Projekte mit Fachleuten dazu statt.

Dieses  Projekt wurde  von Frau Ibrahimovic vom Verein „Frauen helfen Frauen“  in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin, Frau Bauer , durchgeführt.

Nach einer kurzen Vorstellungs- und Kennenlernrunde ging es zum Einstieg um angenehme und unangenehme Berührungen. In den drei Schulstunden, die das Projekt umfasste, lernten die Schülerinnen und Schüler in Übungen und Rollenspielen, mehr auf ihre eigenen Gefühle zu hören und „Nein“  zu sagen, wenn  eine Situation oder Berührung unangenehm ist. Den Kindern wurde dabei deutlich gemacht, wie wichtig Körpersprache, Blickkontakt und Einsatz der Stimme sind.

Besonders beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler vom Rollenspiel, in dem ein Kind von „Herrn Grün“  auf einer Parkbank angesprochen wurde und die Kinder lernen und üben  konnten, wie man sich abgrenzen bzw. wie man in einer solchen Situation „Nein“ sagen kann.

In einer Abschlussrunde überlegten alle Schülerinnen und Schüler, an wen sie sich in einer Notsituation wenden können und erhielten auch die Kontaktdaten von „Frauen helfen Frauen“ mit dem Hinweis, dass sich auch die Jungs an sie wenden dürfen.

Der Elternbeirat übernahm freundlicherweise die gesamten Kosten für das tolle Projekt.


Wechsel an der Spitze des Fördervereins der Friedensschule

Vor vier Jahren war die Gründung des Fördervereins an der Friedensschule ein beachtlicher Schritt. Die „Initiatorin des Projektes“ nimmt nun als Fördervereinsvorsitzende ihren Hut: Jutta Schöpfle stellte sich nicht mehr zur Wahl, an ihre Stelle rückt nun Eva-Elise Sorg. Den 2. Vorsitz übernimmt Mükayil Dalbudak. Schulleiterin Daniela Maschka-Dengler hob noch einmal deutlich die überaus engagierte Arbeit, die der bisherige Vorstand unter der Leitung von Jutta Schöpfle geleistet habe, hervor und wünschte zudem den neuen Vertretern des Vorstands eine ebenso erfolgreiche Zeit.


Auf dem Bild von Links: Mükayil Dalbudak, Jutta Schöpfle, Eva-Elise Sorg, Bernd Schwinger


Hoher Besucham Stand der Friedensschule

Am Samstag, den 25. Mai 2019 veranstaltet Go-Ahead ein schönes Bürgerfest auf dem Bahnhofsvorplatz in Schwäbisch Gmünd. Die Konzeption der neuen Remsbahn-Strecke mit den neuen gelben  Bwegt-Zügen wurde dem Publikum auf dem Bahnhofvorplatz vorgestellt. Unter den Ehrengästen waren der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann, Landrat Klaus Pavel und Erster Bürgermeister Herr Dr. Joachim Bläse. Der Schulsozialarbeiter der Friedensschule, Herr Andreas Huber und die Klasse sechs, mit Klassenlehrer Herr Christoph Reif, unterstützten die Veranstaltung mit einem Stand, der gegrillte Schoko-Bananen verkaufte. Die Ehrengäste ließen es sich nehmen, den Stand zu besuchen und den Schülern alles Gute zu wünschen.


Grundgesetz: Besuch einer besonderen Ausstellung am 22. Mai 2019

In bester „Verfassung“ zeigte sich die Erlebnisausstellung zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes in Lorch. Die Schülerinnen und Schüler der beiden neunten und zehnten Klassen besuchten diese Ausstellung. Zuvor wurde in einer Doppelstunde jeweils im Unterricht das Grundgesetz und seine Entstehung behandelt. Diese Ausstellung erklärt verständlich den Entstehungsprozess und die Arbeit im Parlamentarischen Rat. Besonders gut ist der Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ hervorgehoben. Die Schüler waren beeindruckt. „Wenn es mehr solche Ausstellungen geben würde, würden viel mehr junge Menschen Ausstellungen besuchen“, so ein Neuntklässler.


Friedensschüler nähen Herzen für ihre Mamis

Ein tolles Projekt der GMS-Klassenstufe 10 und den Grundschülern der Klasse 2a wurde an der Friedensschule umgesetzt. Gemeinsam haben die großen und kleinen Schülerinnen und Schüler eine Näharbeit in den Fächern MUM und Kunst/Werken, unter der Anleitung ihrer Lehrerinnen Ilkay Yilmaz und Andrea Wendel, hergestellt. Fleißig und mit großem Spaß wurden Herzen zugeschnitten, gefüllt und genäht. Und was die kleinen Hände nicht leisten konnten, wurde von den Großen übernommen. Dabei entstanden nicht nur schöne Geschenke für den Muttertag, sondern auch neue Freundschaften zwischen den Schülerinnen und Schülern.


Schülerinnen und Schüler Der Fiedensschule von den Klassenstufen 2 und 10 mit Ihren Lehrerinnen Ilkay Ylmaz und Andrea Wendel


Die AIDS-Hilfe Schwäbisch Gmünd in der Friedensschule Rehnenhof

Es gibt im zwischenmenschlichen Bereich nichts, was wir nicht schon gehört haben

Am Freitag, den 17.05., waren Joschi Moser und Mark Glombitza von der AIDS-Hilfe Schwäbisch Gmünd zu Gast in der Friedensschule Rehnenhof und führten eine Präventionsveranstaltung in den beiden Klassen 9 durch.

Ein für Jugendliche sehr wichtiges Thema, wie auch die Schulleiterin Daniela Maschka-Dengler in Ihrer Begrüßung klarstellte, wurde durch die Referenten dieser Veranstaltung auf eine schülerorientierte und klar strukturierte Weise präsentiert. In einem Quiz zu AIDS wurde mit Vorurteilen aufgeräumt und auch die örtlichen Besonderheiten des Ostalbkreises aufgezeigt, der laut Herrn Moser im Vergleich zum Kreis Göppingen, wo eine durchschnittliche Anzahl von Infektionen auftreten, eher die HIV-Rate einer Großstadt hat.

Die Aufklärung über die Krankheit betraf viele Bereiche des tagtäglichen Lebens, in denen man annehmen könnte eine Ansteckung in Kauf zu nehmen, was jedoch im normalen Alltag nicht der Fall ist. Ansteckungen sind nur durch Intimkontakt oder durch Blutübertragung möglich. Die Schülerinnen und Schüler waren sehr interessiert dabei und löcherten die Vertreter der AIDS Hilfe, die umfassend aufgeklärt haben, mit eigenen Fragen, die vor allem aus Ihrem Lebensumfeld stammten.


Ausstellung im Amt für Bildung und Sport

Kunst und Sport – Bewegung malen. So lautet der Titel der Ausstellung, die noch bis zum Jahresende im Amt für Bildung und Sport zu bewundern ist. Im Sportunterricht der Klasse 2a wurde an verschiedenen Sportgeräten die Sinneswahrnehmung durch die Handlung geschärft und damit der Grundstein für die Umsetzung im künstlerischen Bereich gelegt. Stolz und glücklich präsentieren nun die 20 Zweitklässler ihre Werke. Es werden 27 Malereien gezeigt, die mit Gouachefarben und Pinsel an den schuleigenen Staffeleien entstanden sind. Zu sehen sind ausschließlich Selbstbildnisse der Zweitklässler, die sich beim Seilspringen, beim Handstand, beim Sprung über den Kasten, beim Klettern an den Seilen und beim Schwimmen gemalt haben. Ästhetische Bildung ist als wahrnehmende und erkundende Zuwendung zur Welt und zu sich selbst zu erklären und beschränkt sich nicht auf den Kunstunterricht.


Friedensschüler „erkochen“ Spenden für Kinder in Togo

Am Sonntag kochten zahlreiche Drittklässler der Friedensschule beim Suppenstern im Landschaftspark Wetzgau für einen guten Zweck. Gemeinsam mit Bärbel Weber vom Verein Hilfe für Togo, Margit Schnürle-Baier vom Suppenstern und der Klassenlehrerin Christine Cortese wurde tatkräftig Gemüse gewaschen, geschält und klein geschnitten. Heraus kam eine leckere afrikanische Gemüsesuppe. Schon bald kamen daraufhin viele Besucher, die sich auf einen Teller Suppe freuten. Die Schüler wünschten sich für einen Teller Suppe eine Spende für den Verein Hilfe für Togo. Ziel der Schüler war es, über 100€ zu bekommen. Zum Schluss kamen nach Abzug aller Materialkosten 674€ zusammen. Die Schüler waren sehr begeistert. Der Erlös wird nun für das Mittagessen an einer Schule in Togo eingesetzt. Die Friedensschüler danken allen, die sie so kräftig unterstützt haben.


Friedensschüler besuchen Kleintierzuchtverein Rehnenhof

Kurz vor Ostern besuchte die Klasse 3a der Friedensschule den Kleintierzuchtverein Rehnenhof. Der Vorsitzende  Wolfgang  Schilling führte die Kinder gemeinsam mit anderen Kleintierzüchtern über die Anlage. Er erzählte vieles zu den einzelnen Tierarten und beantwortete alle Fragen der Kinder. Jedes Kind durfte vorsichtig Hühner, Kaninchen und Küken auf den Arm nehmen. Dies führte zu strahlenden Augen bei den Kindern. Zum Abschluss bekamen die Schüler noch leckere Würstchen im Brötchen.  Als Erinnerung an den Besuch erhielten sie zudem einen Fußball mit Kaninchen bedruckt. Im Juli freuen sich die Kinder schon sehr auf ein weiteres Treffen, bei dem Herr Schilling und Frau Heil mit Hühnereiern in die Klasse kommen werden und sie miterleben können, wie die Küken im Ei wachsen und schließlich schlüpfen.

GrundschülerInnen der Friedensschule liefen beim Stadtlauf mit

Sehr viele gute Ergebnisse holten sich die jungen Sportler und Sportlerinnen der Grundschule beim diesjährigen Stadtlauf. Die Rektorin freute sich sehr über die Ergebnisse. Sie gratulierte und überreichte   den jungen Sportskanonen zusammen mit Frau Hochstein die Urkunden. Die Kinder wurden von Frau Hochstein top fit gemacht und beim Lauf begleitet.

Unterricht in einem modernen Schulgebäude

Tag der offenen Tür an der Gemeinschaftsschule Friedensschule

 Hunderte von Gästen besuchten am Freitag, den 22. Februar am Spätnachmittag die Friedensschule.

Sämtliche Klassen luden zum Tag der offenen Tür ein. Es gab Mitmachaktionen und Informationen zum Konzept der Gemeinschaftsschule. Die Entscheidung fiel schwer sich zu entscheiden, wo man was ausprobieren oder anschauen wollte. Strömte aus dem Grundschulgebäude der verlockende Geruch von Flammkuchen, hörte man gleichzeitig den Rhythmus eines Percussion-Workshops im anderen Gebäudetrakt der Sekundarschule. Sollte man sich malend an der Staffelei versuchen, einer Präsentation aus Klasse 4 lauschen, oder doch das Theaterspiel anschauen? „Wer die Wahl hat, hat die Qual.“ Viele schöne Angebote lockten. Für technisch interessierte Grundschulkinder war genauso etwas geboten, wie für ganz junge Informatikfans. Klassische Frühlingslieder und Gedichte wurden dargeboten, man durfte sogar mitsingen. Das Grundschulteam zeigte sehr anschaulich, dass Schule neben dem wichtigen Lesen und Rechnen noch mehr zu bieten hat, um den verschiedenen Kindern eine zeitgemäßes Unterrichtskonzept anzubieten, das ihnen Freude bereitet und sie auf die Zukunft vorbereitet. Eltern, die Interesse daran hatten mit Ihren Kindern verschiedene Bausteine des Gemeinschaftsschulkonzeptes zu erfahren, boten sich viele Möglichkeiten sich zu orientieren. Die Wahlpflichtfächer Technik, Französisch und AES zeigten Einblicke in ihre Arbeit und luden zum Mitmachen ein. Die Profilfächer Musik und NWT zeigten Unterrichtselemente, die bestaunt werden konnten. Alles wurde von Schüler und Schülerinnen demonstriert. Es konnte an der KOSY-Maschine im neuen Technikbereich gefräst werden oder im Rahmen von Chemie experimentiert werden.

Das Berufsorientierungskonzept wurde genauso präsentiert, wie das anerkannte Leseförderkonzept, das in Zusammenarbeit mit der Adelbert-Stifter -Realschule aufgebaut worden ist. Die SMV druckte Buttons in ihrem neuem SMV-Raum und der Bauablauf in kleinen Schritten konnte via PowerPoint begutachtet werden. Zur Stärkung wurde in den Tea-Room eingeladen. Die Friedensschule zeigte deutlich, dass das Team der Lehrerschaft sich mit den Schülerinnen und Schülern gerne Zeit für diesen Tag der offenen Tür genommen hatten. Zusammen überzeugten sie, dass ein Team vieles auf die Wege bringen kann. Auch das ist ein Baustein des Gemeinschaftsschulkonzeptes.

Friedensschule als Gemeinschaftsschule ist eine moderne und gut ausgestattete Vorzeigeschule

Am Freitag wurde die offizielle Einweihungsfeier des Erweiterungsbaus mit geladenen Gästen gefeiert !

Ein schön herausgeputztes und dekoriertes Schulhaus im Grundschul-und Sekundarbereich zeigte sich den Gästen. Hierzu arbeiteten im Hintergrund SchülerInnen und das gesamte Kollegium mit allen Mitarbeiterinnen von Mensa, Betreuung, FSJ, dem Sekretariat, der Schulsozialarbeit, dem Schulleitungsteam und dem Reinigungsteam mit dem Hausmeister zusammen. Ohne diese flexiblen und kreativen Helfer und Helferinnen wäre dieser Tag nicht möglich gewesen. Ein herzliches DANKESCHÖN dafür an dieser Stelle!

Ein stimmungsvoller musikalischer Auftakt, durch ein Solostück von Elena aus Klasse 8,  verbunden mit hervorragenden Bildern des gesamten Baufortschrittes über die Bauzeit und dem Grundschulchor und dem Musikprofilzug der Klasse 5, machte den Anfang zu etwas Besonderem.

Immer wieder wurde diese Feier von musikalischen Schülerbeiträgen abwechslungsreich und gekonnt gewürdigt. Hierbei zeichneten sich Frau Constanze Bauer, Frau Annika Veit und Herr Moritz Freiberger verantwortlich. Nach herzlichen Begrüßungs- und Dankesworten der Rektorin Frau Daniela Maschka-Dengler lobten Herr Oberbürgermeister Richard Arnold und der Amtsleiter des staatlichen Schulamtes, Herr Jörg Hofrichter  das Engagement der Schulleitung und des Kollegiums, sich mit Mut auf den Weg gemacht zu haben, um ein neues Schulkonzept zu erstellen und zu einer Vorzeigeschule mit verschiedenen Abschlüssen zu werden.  Frau Maschka-Dengler und OBM Arnold gingen in ihren Beiträgen auf alle beteiligten Gremien ein, die dieses große Projekt durchlaufen musste und dankten allen. Besonders hervorgehoben wurde die sehr gute Zusammenarbeit mit dem  Ortschaftsrat. Knapp 4,3 Millionen Euro wurden vom Gemeinderat positiv für diesen Erweiterungsbau beschieden. Um diese Kosten im Rahmen zu halten wurde das Bauprojekt vom städtischen Architekten Christoph Abele hauptverantwortlich geplant und umgesetzt. Herr Abele besprach seine  Planungsideen mit Eltern und Kollegium ab. Immer wieder optimierte er nach diesen Gesprächen. Der Kontakt zur Schulleitung pflegte er stets. Er erhielt Unterstützung durch seinen Amtsleiter Herrn Peter Krebs, seinem „Mentor“ Herrn Hermann Ocker, Frau Deutschmann und dem Bauleiter, Herrn Bernd Arnold. Auch das Amt für Bildung und Sport unter der Leitung des ehemaligen Friedensschülers Herrn Klaus Arnholdt wurde eine starke Unterstützung bescheinigt. Zu diesem Team gehören Frau Sarah Knödler, Frau Sina Burkhardt und Herrn Dennis Richter, die hier immer ein offenes Ohr für die Schule hatten. Beide Teams erhielten von der Leiterin der Friedensschule je ein großes „Stärkungsmittel- und Energiepaket“, um wieder aufzutanken und Energie zu sammeln. Schülersprecherinnen Anika und Pia dankten für die neue Schule, in der Lernen durch die schönen Räume noch mehr Freude bereite. Das lokale Handwerk wurde für seine Ausführungen und sein Bemühen auf schulische Belange in den Abläufen einzugehen, gelobt.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Einweihungsfeier galt der Übergabe des „Geschenkes“ an die Schule. Für 17 000€ wurde von etlichen Unterstützern ein Konzertflügel offiziell überreicht. Maßgeblich wurde der Flügel von dem Schulträger, dem Ortschaftsrat, den Eltern der Kinder des Musikprofils, dem Förderverein und dem Elternbeirat finanziert. Aus Klasse 5 spielte hierzu Chayenne das Te Deum. Sie zog zusammen mit Oberbürgermeister Arnold an der großen roten Schleife. Ab da gehörte der Flügel der Friedensschule. Nancy aus Klasse 10 spielte zum Ausklang des Einweihungsfestes auf dem Flügel.

Faszination TEAM

Seit 5 Jahren sind die Darbietungen von Faszination TEAM eine beliebte Abendveranstaltung an der Friedensschule. Das Schulentwicklungskonzept Faszination Team1der Friedensschule hatte vor fünf Jahren  klassenübergreifende Kreativstunden jeden Dienstagvormittag für die Klassen vier bis sieben etabliert. Die SchülerInnen erarbeiten dort in Kleingruppen mit Lehrkräften, außerschulischen Künstlern und der städtischen Musikschule  Kreatives und Besonderes, was im Schulalltag oft nicht möglich wäre. Ziel ist es, am Ende der Arbeit dies dann alles der Schulgemeinschaft und den Eltern zu zeigen. Auch sämtliche SchülerInnen, die sich von Klasse fünf bis sieben für das Musikprofil entschieden haben, zeigen ihr Können. Der erste „große“ Auftritt für Faszination TEAM erfolgte in diesem Schuljahr vor einem interessierten Publikum. Die Zusammenarbeit der Schülerschaft mit Künstlern und Lehrern ließ etwas Wundervolles entstehen. FaszinationTEAMsteht für Theater-Engagement-Aktivität-Miteinander. Faszination TEAM ist mit mindestens zwei Großaufführungen fest im Schulprogramm der Gemeinschaftsschule verankert. Kreativität und Tänzerisches in Verbindung mit Theater und Musik stärkt die Schülerpersönlichkeit und macht vor allem viel, viel Freude.

Aufgeregt und stolz eröffneten die Schüler und Schülerinnen der Klassen 6 den Abend. Die Konrektorin, Frau Schmidt-Bartels begrüßte die zahlreichen Zuschauer. Die Eltern sollen immer wieder sehen dürfen, was ihre Kinder in unserer Gemeinschaftsschule  neben den klassischen Lernfächern sonst noch lernen. Sich präsentieren zu können stärkt das Selbstbewusstsein und ist ein Ziel, das den Schülern hilft durchzuhalten. Im Rahmen der Kreativ-Angebote wurden unter anderem Trickfilme gezeigt, die Klassen 5 und 7 zeigten ebenfalls mit Gitarren ihr Können und die Trommelgruppe brachte mit tollen Rhythmen alle Zuhörer zum mitklatschen. Die Kreativ-Gruppe unter der Leitung von Anna Seemann zeigte beim „Shuffle-Dance“ was die Füße alles so können. Daneben wurde in verschiedenen Ausstellungen „Kunst aus Alltagsmaterialien, Beton, selbstgemachter Kosmetik – vom Lippenbalsam bis zur Seife“ gezeigt.

 In Zusammenarbeit mit den Kollegen der städtischen Musikschule im Bereich Blechbläser, Rhythmus mit Percussion durch Herrn Hubert Hegele und Herrn Svend Renkenberger, verstärkten die Kollegen und Kolleginnen der Schule mit Gitarre, Herr Reif und Gesang mit Keyboard, Frau Bauer und Herr Freiberger. Das Team und die Zuhörer des Abends zeigten sich sehr begeistert von den Darbietungen. Somit war der „Bunte Abend“ der Friedensschule wieder ein voller Erfolg.