Aktuell

Die Realschulabschlussprüfung wird verschoben

  1. Hauptprüfungstermine vom 20. bis 28. Mai 2020
  2. Nachtermine in der Zeit vom 16. bis 23. Juni 2020
  3. Mündliche Prüfungen vom 20. bis 29. Juli 2020

Tag der offenen Tür

Mit großer Freude präsentierten sich am Freitag, den 14.02.2020, nachmittags Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule Friedensschule vielen Gästen. Zur Begrüßung in der Sporthalle zeigten die Shuffle-Dancer schwungvoll ihr Können. gefolgt vom Grundschulchor. Den Kindern war ihre Freude beim Singen ins Gesicht geschrieben. Rektorin Frau Maschka-Dengler lud bei ihrer Begrüßung Eltern und Kinder ein, sich ein Bild von der Schule zu machen. Viele Eltern möglicher künftiger Erstklässler und interessierte Eltern für den Start ab Klasse 5 in der Gemeinschaftsschule waren unter den Gästen.
Sämtliche Klassen 1-10 waren in den dreistündigen Nachmittag eingebunden und sorgten für ein schönes Ambiente. Die Gäste erhielten einen Einblick in das Arbeiten an der Schule und konnten teilweise auch selbst Hand anlegen. Ob das Malen an der Staffelei, oder chemische Experimente oder das Arbeiten im modernen Technikraum – es wurde vieles von den Besuchern genutzt. Ein Ausstellungsraum zeigte wunderbare Kunstprojekte, die innerhalb des letzten Jahres bis heute erstellt worden waren.
Theateraufführungen im Grundschul- und Sekundarbereich waren genauso geboten wie feine Leckereien.
Auf großes Interesse stießen die beiden Räume, in denen zum einen das Arbeiten in der Grundschule der Gemeinschaftsschule erklärt wurde bzw. das Lernen auf verschiedenen Niveaustufen im Sekundarbereich.
Nachdem 30 Minuten nach Ende der gedachten Besuchszeit noch etliche Gäste im Hause waren, erfolgte eine Durchsage, dass der Tag der offenen Tür nun zu Ende sei. Das Kollegium der Friedensschule mit sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedankt sich für die vielen Gäste, die wertschätzenden Rückmeldungen und schönen Gespräche.


Wir gedenken der Opfer des Holocaust

So etwas darf niemals wieder geschehen.

Am Holocaust-Gedenktag, jedes Jahr am 27. Januar, hatten einige Schüler unserer Schule die ehrenvolle Aufgabe, die Namen von Gmünder Todesopfern durch die nationalsozialistische Herrschaft zu verlesen.

Zusammen mit dem ersten Bürgermeister Dr. Bläse und vielen Gästen wurde der Opfer gedacht, die ihr Leben lassen mussten. Nach der Kranzniederlegung besuchten die Schüler eine ganz besondere Gedenkveranstaltung. Herr Professor Pyta sprach im vollbesetzen Refektorium über die Situation homosexueller Jungs und Männer im Nationalsozialismus. Ganz deutlich gab er zu verstehen, dass in den Konzentrationslagern die Homosexuellen ganz unten in der Hierarchie der Gefangenen standen und ganz besonders harten Arbeitsaufträgen und Schikanen ausgesetzt waren. Ungefähr 5000 – 7000 homosexuelle Männer mussten ihr Leben lassen. Herr Dr. Bläse lobte die Anwesenheit junger Menschen an diesem Gedenktag. Er sieht darin die Chance, den aufkeimenden Populismus, Antisemitismus und Extremismus in seine Schranken zu verweisen und sich für Demokratie und Freiheit einzusetzen.  Besonders anerkannte er deren Engagement, sich aktiv gegen das Vergessen auszusprechen. Er überreichte am Ende der Veranstaltung jedem eine symbolträchtige weiße Rose.


Ein Balladenprojekt „Spoken Wor(l)d“ mit der Lerngruppe  7

Ein Projekt, ermöglicht durch das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“. Es hat das Ziel, Schülerinnen und Schülern einen Zugang zur Welt der Künste zu eröffnen, kreatives Denken zu fördern und zu eigenen Erfahrungen mit Kunst und Kultur anzuregen.

Die Idee ein Balladen-Projekt mit der Ballade „Die Brücke am Tay“ von Theodor Fontane zu gestalten, hatte Frau Klein als Klassenlehrerin.

Die Kulturagentin der Friedensschule, Johanna Niedermüller, die in Schwäbisch Gmünd das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen Baden-Württemberg“ vertritt, hatte hierzu ein wunderbare Idee. Sie plante gemeinsam mit der Klassenlehrerin das für die Schule passgenaue Workshop-Format, fand den passenden Titel „Spoken Wor(l)d“, schlug vor, den Stuttgarter Wortkünstler Timo Brunke an die Schule einzuladen und half der Schule bei der Antragsstellung.

Timo Brunke ist Slampoet, Slam-Veranstalter und Slam-MC der ersten Poetry Slam-Generation und Begründer des Stuttgarter Poetry Slams. Einer seiner Schwerpunkte liegt auf dem gesprochenen, verkörperten Wort.

Innerhalb kürzester Zeit schaffte es der Künstler, die Klasse für das Thema „Ballade“ zu gewinnen. Die Lust am Sprechen von Poesie stand im Vordergrund. Die Stimme wurde zum Klingen gebracht, die Sprechwerkzeuge wurden aufgewärmt und geschmeidig gemacht. Mit Sprachspielen führte Timo Brunke die Klasse ins Schreiben ein, etwa mit der Aufgabe, in wenigen Sätzen die langweiligste Geschichte der Welt zu erzählen. Die Jugendlichen entdeckten, dass so etwas Altes, wie Balladen, einem doch sehr nahe sein kann. Schließlich dichtete und reimte die Klasse gemeinsam mit dem Künstler die Ballade „Der klauende Klaus“. Die Gesetze des Schreibens, beispielsweise das Entstehen von Spannung, wurden so verständlich und erlebbar vermittelt.

Und immer wieder trug Timo Brunke selbst vor, arbeitete mit den Kindern am Textverständnis und besprach die jeweiligen Vorstellungen der Jugendlichen, die durch das Hören und das erlebte Verstehen entstanden waren. Die Jugendlichen fieberten mit den Figuren mit, verorteten sich beim Zuhören und bekamen dadurch nicht zuletzt auch ein Verständnis für Kunst und Kunstgeschichte.

Zu hören und zu sehen war die von Timo Brunke moderierte Balladenpräsentation Ende November 2019  im Musiksaal der Friedensschule Schwäbisch Gmünd. Begrüßt wurden die Gäste von Schulleiterin Frau Maschka-Denlger und Herrn Arnholdt, Leiter des Amts für Bildung und Sport in Schwäbisch Gmünd. Die Schulband der Friedensschule, unter der Leitung der Kulturbeauftragten und Musiklehrerin Constanze Bauer und dem Musiklehrer Herr Moritz Freiberger rahmte die Veranstaltung ein. Zahlreiche Eltern waren zu Gast und lauschten den Geschichten und der Musik mit gespitzten Ohren. Es war beeindruckend wie selbstbewusst und gekonnt die Jungs und Mädchen der Klasse 7 auftraten und zuerst voller Stolz ihre eigenen kurzen Erzählgedichte und später dann die Ballade Die Brücke am Tay dem Publikum präsentierten. Deutlich war zu erkennen, dass das Zusammenspiel bei der Durchführung der Workshops und der Planung des Abends zwischen Herrn Brunke und der Klassenlehrerin Frau Klein richtig gut funktionierte. Die Jugendlichen der Klasse 7c und der Schulband wurden am Ende der Veranstaltung mit begeistertem Applaus belohnt.

Adventszeit – und Andventstag an der Friedensschule
– und ALLE machen mit

Auf die Adventszeit wurde wie jedes Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst eingestimmt. Der Gottesdienst wurde von den Pfarrern sowie einem Lehrerinnenteam geplant und von den Musiklehrkräften unterstützt. Dort führte die Theater-AG ein wunderbar gestaltetes Stückchen unter der Leitung von Frau Kaiser auf. Erstklässler verlasen die Fürbitten. Andächtig lauschten über 420 Kinder in der Kirche.

Weniger besinnlich, dafür mit großer Freude und besonders eifrig begingen zwei Tage später alle Grundschulkinder gemeinsam den inzwischen legendären Adventsprojekttag. Wie in den letzten Jahren auch, waren wieder ca. 30 engagierte Mütter, Omis und ein Papa an der Friedensschule beim Adventstag aktiv. Eltern, Lehrer und die Kinder der Grundschule hatten viel Freude an vielfältigen Bastelarbeiten, beim Ausstecherle backen, beim Sport im Advent oder am Vorlesen. Die Schüler wählten aus über zwanzig Angeboten fünf aus, denen sie sich besonders intensiv widmeten. Zur Stärkung ging es in die Tee- und Vorlesestube. Leckerste Gutsle mit Kinderpunsch ließ die glücklichen Kinderaugen bei den schönen Weihnachtsgeschichten leuchten. Für ALLE war klar, so ein Adventstag sollte öfters sein.

Präventionsabend an der Friedensschule

Zwei Themenblöcke wurden den Eltern in der dritten Novemberwoche abends geboten:  Eine Einführung in das Thema Mobbing und „Wieviel Smartphone brauchen Kinder?“ Als Referenten konnten für den Abend vom Regierungspräsidium die beiden Präventionsbeauftragten Herr Dieter Hahn und Herr Ludwig Hammel gewonnen werden. Demütigung und anderes schädigendes Verhalten, das eine Person über einen längeren Zeitraum aushalten muss und sich immer wieder wiederholt, bezeichnete man als Mobbing. Mobbing kann von einem Einzeltäter oder von mehreren ausgehen. Oftmals möchte der/die Täter eine Verbesserung seiner/ihrer sozialen Position erzielen. Durch das Schaffen eines Außenseiters kann das Gemeinschaftsgefühl gestärkt werden. Auch ungelöste Streitfälle oder Neid können zu Mobbing werden. Äußerer Druck, ein ungutes Klassenklima oder fehlende Konfliktlösungsstrategien können Mobbing begünstigen. Cybermobbing sei die Fortsetzung von Mobbing mit neuen Medien, so Herr Hahn. Die Dynamik und Schnelligkeit beim Verbreiten von Mobbing im Netz verläuft allerdings rasanter. „Es gibt kein typische Opferprofil,“ so der Referent weiter. Im Gegensatz zu früheren wissenschaftlichen Erkenntnissen, sei heute recht eindeutig bewiesen, dass die Täter i.d.R. überdurchschnittlich sozial kompetent erscheinen und z.B.  im schulischen Bereich dadurch auch versuchen die Lehrkraft in den Prozess zu integrieren. An einem Mobbingprozess sind Akteure und verstärkende Claqueure und Dulder sowie Zuschauer beteiligt. Menschen, die Mobbing ausgesetzt sind, verdrängen oftmals aus Scham, sich anderen anzuvertrauen oder um Hilfe zu bitten. Er riet den Eltern bei Mobbingverdacht dem Kind behutsam „auf den Zahn zu fühlen“ und unbedingt mit der Schule Kontakt aufzunehmen. Klassenlehrkräfte oder der Beratungslehrer und/oder der Vertrauenslehrer oder Schulsozialarbeiter oder die Schulleitung müssen über diesen Verdacht informiert werden. Sie sind Ansprechpartner und werden die Situation überprüfen und versuchen, diesen Prozess zu einem Ende zu bringen. Dabei sei viel Geduld, eine hohe Kompetenz und Fingerspitzengefühl notwendig. Ein absolutes no go sei es, eigenmächtig zu agieren und andere Schulfremde oder Eltern in den Prozess einzubinden. Sich an die Eltern der Akteure zu wenden, sei der sicherste Weg, das Mobbing zu verschlimmern. Als Fazit seines Vortrags erklärte Herr Hahn: „Mit Mobbing kann man fertig werden, wenn man zusammenarbeitet.“

Den zweiten Teil des Abends teilten sich beide Referenten. Inhaltlich ging es schwerpunktmäßig um die Selbstregulation. Das bedeutet, sich selbst gegen störende Impulse – hier Smartphone oder andere digitale Medien – durchzusetzen und sein Ziel, z.B. Hausaufgaben erledigen oder den Schulerfolg, die Ausbildung und soziale Kontakte nicht so zu belasten, dass sie gefährdet werden. Die Selbstregulation beeinflusst zu einem Drittel Schulerfolg, Erfolg und Beziehung. Im Gehirn wird diese Selbstregulation erst mit 4-5 Jahren entwickelt. Deshalb warnten die Referenten ausdrücklich davor, Kindern vor Beendigung des dritten Lebensjahres digitale Medien nutzen zu lassen. Kinder müssen in ihrem sozialen Umfeld gestärkt werden und müssen in der realen Welt Erfahrungen machen. Einen Tierfilm online anzuschauen ist etwas anderes, als die Tiere in der Wilhelma oder auf dem Bauernhof zu erleben, einen kleinen Hund zu streicheln oder Enten selbst zu füttern.  Eine Geschichte vorgelesen zu bekommen, ist eine intensivere Erfahrung, als ausschließlich Geschichten aus der „medialen Konserve“ zu hören. Im direkten und realen Umgang laufen viele Prozesse ab, die das Kind bereichern, stärken und fördern. Bildschirmmedien können bei zu früher Nutzung oder bei zu hoher Zeitdauer nachweisbar negative Folgen haben: Suchtgefahr, Abwertung der Realität und Konzentrationsverlust. Die Referenten gaben den rund 45 ZuhörerInnen den Rat, dass Kinder im Alter von 4-6 Jahren maximal 20 Minuten an PC, Handy, Spielekonsolen, Fernseher etc. sitzen sollen. Sie sollten dies auch in diesem jungen Alter nicht täglich tun. Kinder im Alter von 7-9 sollten sich täglich 30-45 Minuten und höchsten 5 Stunden wöchentlich mit diesen Medien beschäftigen. Im Alten von 10-16 hieß es, solle der private Medienkonsum so viele Wochenstunden betragen wie das Kind an Lebensjahren hat. Schulische Recherchearbeiten sind dabei nicht eingerechnet. Die genannten Geräte sollten vor allem bei Kindern unter 14 nicht in deren Besitz sein, so können diese Geräte abends auch von den Eltern eine Stunde vor dem Schlafen gehen „einkassiert“ werden. Wenn die Kinder Eigentümer von Smartphones und anderen digitalen Medien sind, pochen sie auf ihren Besitzanspruch und geben diese nur unter großem Gemurre oder eben gar nicht an die Eltern ab. Keines der digitalen Medien hat etwas im Kinderzimmer zu suchen. Auch nicht der PC für die Nutzung der Recherchearbeiten für die Schule. So gelingt die Kontrolle über den Gebrauch der Medien leichter. Für alle Eltern, die zu Hause sich dem AADDA – ALLE ANDEREN DÜRFEN DAS AUCH – ausgeliefert sehen, rieten die Referenten beim nächsten Elternabend zu einem Medienbündnis aufzurufen. Eltern diskutieren über den Medienkonsum und legen eine Vereinbarung darüber fest. Eine feste Regel in jedem Haushalt sollte sein, dass während der Essenszeiten ein absolutes Nutzungsverbot aller Bildschirmmedien herrschen sollte.

Links, rechts, links, Augen auf, das bringt`s!“ – „Das kleine Zebra“ zu Gast an der Friedensschule

Auf Initiative unserer neuen Fördervereinsvorsitzenden Frau Eva Sorg und Herrn Mükayil Dalbudak gastierte am vergangenen Donnerstag, den 19. September 2019, das verkehrspädagogische Theaterstück „Das kleine Zebra“ an der Friedensschule. Unsere drei ersten Klassen und die Schulanfänger der Grundschule Bargau versammelten sich für zwei Aufführungen in der Turnhalle der Friedensschule.

Polizist Mükayil Dalbudak begrüßte unsere neugierigen ABC-Schützen und wollte wissen, woran man eigentlich einen Polizisten erkennt und welche Aufgaben die Polizei hat. Diese Fragen konnten die Kinder mühelos beantworten.

Als Herr Dalbudak gerade einige Anschauungsmaterialien für die Kinder holte, galoppierte ein kleines Zebra in die Halle. Es erzählte den Kindern aufgeregt, dass es gerade noch im Zirkus Pimpernelli mit seinen Zebraeltern einen ganz tollen Auftritt hatte. Doch nachdem es ein wenig leckeres Gras auf der Wiese genascht hatte, war der Zirkus plötzlich nicht mehr da. Nun suche es ganz verzweifelt den Zirkus Pimpernelli. Natürlich wollten die Kinder dem kleinen Zebra helfen seine Eltern wiederzufinden!

Doch dazu musste das kleine Zebra sicher durch die Stadt gelangen. Und das erwies sich als ziemlich gefährlich, da es gar nicht wusste, wie man sich als „Huf“gänger verhält.

In der folgenden halben Stunde brachten die Erstklässler dem kleinen Zebra mit Unterstützung von Herrn Dalbudak bei, wie man sich auf dem Gehweg verhält und die Straße am Zebrastreifen und an der Ampel sicher überquert. Dabei mussten die Kinder dem Zebra immer wieder zu Hilfe kommen, da es vor Aufregung so einiges falsch machte und sich wiederholt in Gefahr begab. Doch zu guter Letzt konnte Herr Dalbudak den Zirkus ausfindig machen und das erleichterte Zebra nach Hause begleiten.

Im Anschluss an das Theaterstück bekamen die begeisterten Kinder noch ein Heft zur Verkehrserziehung überreicht und das kleine Zebra und der Polizist wurden mit einem großen Applaus verabschiedet.

Und so hallte auch noch lange nach der Aufführung „Links, rechts, links, Augen auf das bringt`s!“ durch die Flure der Friedensschule.


Einschulung von 44 neuen Fünfern  an der GMS Friedensschule

Aufregung, Spannung und Freude waren spürbar in der Mensa der Friedensschule, als letzten Freitag die Fünftklässler begrüßt wurden. Die meisten der Jungs und Mädchen wurden von ihren Eltern oder anderen lieben Menschen begleitet. Für die Schüler der Martinusschule kamen deren Lehrkräfte und Herr Rektor Ralf Tödter. Da die Friedensschule eine Schule für ALLE ist, sind auch Kinder mit besonderem Förderbedarf oder Handicaps an der Schule.  Die Musikprofilgruppe der Klassen sechs spielte, unter Leitung von Frau Constanze Bauer, musikalisch zur Begrüßung auf. Fast kein Kind spielte innerhalb der Grundschulzeit ein Instrument. Und nun in Klasse sechs trumpften diese SchülerInnen mit Blasinstrumenten, mit Gitarrenspiel oder an Rhythmus-und Schlagzeuginstrumenten und mit feinen Chorstimmen auf. Die Einschulungsfeier erhielt so einen würdevollen Rahmen. Es wurde der Song von Lea „Leiser“ wirklich überzeugend vorgetragen.  Bei ihrer Begrüßung ermunterte Frau Rektorin Daniela Maschka-Dengler die neuen Fünftklässler, sich doch dem Musikprofilzug anzuschließen. Die enge Kooperation mit der städtischen Musikschule, durch Herrn Hubert Hegele und Herrn Svend Renkenberger ist ein großer Gewinn für die Schule. Unter Anleitung von Frau Anna Seemann zeigte eine weitere Schülerdarbietung der Klassen sechs und sieben einen schwungvollen Shuffle Dance, dass die Fünfer wirklich herzlich willkommen sind.  Doch nicht genug, bevor die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrkräften in die Klassenzimmer gingen, kamen beide sechsten Klassen geschlossen zu ihnen und überreichten mit witzigen Sprüchen jeweils eine Tasche mit Überraschungen. Viel Glück all den neuen Fünftklässlern an der Friedensschule.


60 Erstklässler wurden fulminant von Klasse 2 begrüßt

Berstend voll war die Sporthalle der Friedensschule am letzten Samstag. Selbst die Empore war belegt. Mit einem wunderschönen Musical begrüßten die „großen“ Zweitklässler die „kleinen“ Schulanfänger. Bevor das musikalische Spektakel begann wandte sich Frau Rektorin Daniela Maschka-Dengler an die Gäste und vor allem an die Erstklässler und hieß alle in der Schulgemeinschaft willkommen. Ihr folgte Herr Bjoern C. Lösch als stellvertretender Elternbeirat, der sogar jeder der drei Klassen eine große Tasche mit Pausenspielen überreichte. Völlig gebannt schauten die Gäste dann dem Musical zu und lauschten aufmerksam. Die Botschaft des Singspiels lautete, dass niemand in der Schule alleine ist. Die Klassenlehrerinnen der zweiten Klassen hatten das wunderschöne Stück einstudiert. Bei der Organisation des wichtigen Einschulungstages stand ihnen die Schulsozialarbeiterin zur Seite. Während sich die Elternschaft an der Kaffeetheke vom Förderverein stärkte, genossen die Erstklässler bereits ihre erste Schulstunde. Ein guter Anfang war gemacht. Wir wünschen allen Kindern eine gute Schulzeit.


Friedensschule mit 1. Platz beim Schulpreis ausgezeichnet

Mit großer Freude und auch etwas Stolz nahm letzte Woche die Rektorin der Friedensschule, Daniela Maschka-Dengler, den Schulpreis entgegen. Insgesamt fünf Schulen wurden in einer allgemeinen Laudatio von Herrn Landrat Klaus Pavel gewürdigt. Herr Dr. Christof Morawitz, Kreissparkasse Ostalbkreis und Herr Markus Kilian überreichten die Preise. Herr Dr. Morawitz hob bei der Preisverleihung für den ersten Platz besonders hervor, dass die Friedensschule seit weit über zehn Jahren ein Konzept hat, das immer wieder optimiert und an die Schülerbedürfnisse angepasst werde. Die Schule wurde für ihre Konzeption „Pro Duale Ausbildung“ ausgezeichnet. Die Bewerberrunde umfasste neben den Förderschulen auch Werkrealschulen, Berufsfachschulen, Realschulen und andere Gemeinschaftsschulen. Für die Schule präsentierten, vor über 350 Gästen im großen Sitzungssaal in Aalen, Valentina Stojkovic und Isabelle Gebel die Schulkonzeption. Unter den Gästen war auch der Leiter des Amtes für Bildung und Sport Klaus Arnholdt. Als Schulträger war es ihm wichtig, der Preisverleihung beizuwohnen. Die Gemeinschaftsschule Friedensschule zeichnet ein durchgängiges Konzept bereits ab Klasse fünf aus. Ende Klasse sieben beginnt für alle Schülerinnen und Schüler das erste Praktikum in den Werkstätten von BAW. Die Eltern werden in dieser Stufe bereits intensiv über die verschiedenen Anschlussmöglichkeiten nach einem Schulabschluss über das Berufsschulwesen informiert, denn neben der Ausbildungsberatung ist die Schullaufbahnberatung ein weiterer Konzeptionspunkt. Während des achten Schuljahres sind die Jugendlichen mindestens 20 Tage außerhalb der Schule und machen Praktika oder besuchen in Kleingruppen während eines Ausbildungsprojektes Handwerksbetriebe, Firmen, Dienstleister und soziale Einrichtungen. In Klasse neun und zehn sind jeder Zeit Praktika möglich. Immer wieder kommen während des Schuljahres in Klasse acht und neun Ausbildungsbotschafter, das sind „Azubis“ der verschiedensten Berufsfelder, und erklären ihre Berufsbilder auf Augenhöhe. Die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und die Begleitung durch das Projekt ZukunftNEU sind das Tüpfelchen des Erfolges. Mit Geduld und hoher Kompetenz begleitet Frau Immisch innerhalb ihres Auftrages im Rahmen von ZukunfNEU die jungen Menschen von Klasse acht bis zehn und oftmals noch danach. Bei ihrer Präsentation gingen die Schülerinnen darauf ein, dass der Regelunterricht wie z.B. Deutsch oder Mathematik zwar in dieser Zeit nicht stattfände, dass aber durch den Mehrwert dieser Informationen und Einblicke in verschiedenste Berufsfelder dies allemal gerechtfertigt sei. Es würde schließlich um ihre Zukunftsplanung gehen. Vom staatlichen Schulamt beglückwünschte Herr Schulrat Peter Jiskra die Delegation der Friedensschule. Der Abend bot noch weitere Freuden für die Friedensschule, denn es wurden zusätzlich zwei Schülerinnen für ihren guten Prüfungsabschluss gewürdigt. Alle Schulen durften ihre Schulbesten melden. Für den Realschulabschluss wurde Nadja Waibel geehrt. Mit einem Schnitt von 1,5 erhielt sie sogar in der Schule einen Preis. Asja Baszler hatte einen super Hauptschulabschluss mit 2,0 erreicht. Sie erhielt eine Belobigung für ihre tolle Leistung. Zum Schluss war großes Fotoshooting angesagt.

Auf dem Bild zu sehen sind in der hinteren Reihe: Landrat Klaus Pavel, Schulträger Klaus Arnholdt, von der KSK Dr. Christof Morawitz und von Südwestmetall Markus Kilian. Vordere Reihen Asja Baszler (Belobigung), Valentina Stojkovic, Nadja Waibel (Preis), Isabelle Gebel und Rektorin Daniela Maschka-Dengler