Archiv Unterricht

Englisch zu sprechen, ist keine Hexerei

Davon war die kleine Hexe Huckla am Donnerstagvormittag in der Friedensschule fest überzeugt.

Mit dem Theaterstück „Huckla und die total verrückte Sprachmaschine“ war die Theaterbühne Nimmerland aus Konstanz an der Friedensschule zu Gast. Zum Ende des ersten Schulhalbjahres ein ganz besonderes Ereignis. Knapp 200 Grundschüler fieberten gespannt mit der quirligen Hexe Huckla mit, die eine phänomenale Sprachmaschine für den internationalen Hexenwettbewerb entwickelt hatte. Die Maschine konnte sich in jeder beliebigen Sprache äußern, bis plötzlich das Steuerrad bei der Sprache Englisch klemmte. Helfen konnte nur eine kleine Maus, die in der Sprachmaschine saß. Mithilfe eines Bildschirms bekamen die Kinder die Aktivitäten der Maus im Inneren der Maschine ganz genau mit. Mister Mouse sprach jetzt jedoch nur noch Englisch. Für seine Hilfe forderte er energisch: „I like cheese“. Huckla mochte allerdings keinen stinkenden Käse und wollte ihm diesen verweigern. Die ganze Diskussion fand natürlich teilweise in Englisch statt. Erst ein Gespräch mit ihrer Freundin Witchy in England sorgte für mehr Verständnis. Huckla erkannte, dass ein gutes Zusammenleben nur möglich ist, wenn man auch die Wünsche und Bedürfnisse des anderen akzeptiert. Somit besorgte sie Mister Mouse den Käse und er half bei der Reparatur der Sprachmaschine. Nun stand einer Teilnahme beim internationalen Hexenwettbewerb nichts mehr im Weg.

Die Kinder verfolgten aufmerksam und mit großer Begeisterung das zweisprachige Musical und halfen immer wieder gerne der Hexe Huckla. Durch die mitreißende Aufführung gelang es sehr gut, die Themen dieses Theaterstücks – Freude und Interesse für die Fremdsprache Englisch zu entwickeln und die Bedürfnisse und Wünsche anderer Lebewesen zu akzeptieren – umzusetzen.


Der Wechstabenverbuchsler zu Besuch an der Friedensschule

Der Friedrich-Bödecker-Kreis, der sich der Leseförderung widmet, organisierte eine heitere Veranstaltung für die Schüler der Klassen zwei und vier an der Friedensschule. Initiiert wurde die Lesung von Signe Sellke, einer Autorin, die im Gmünder Raum durch ihre Vorträge, Lesungen und Lyrik bestens bekannt ist. Passend zum bundesweiten Vorlesetag kam der Autor Mathias Jeschke diesen Monat an die Friedensschule. Mathias Jeschke sorgte zugleich zu Beginn mit seinen Gedichten für eine heitere Stimmung. Die Schüler kamen kaum aus dem Lachen heraus, während er die Gedichte „Da biss ihm ein Floh in den Popo“ und „Mein ungezogener Opa“ vortrug. Anschließend folgte seine interaktive Bilderbuchkino-Lesung zu den beiden „Wechstabenverbuchsler“-Bänden. Die beiden Bücher handeln von Herrn Beckmann, der immer wieder Buchstaben verwechselt. Dadurch kommt es natürlich zu vielen neuen Wortkreationen. Die Schülerinnen und Schüler mussten gut aufpassen, um alles zu verstehen. Mathias Jeschke fragte oft nach der Bedeutung. Zuerst fiel es den Kindern schwer, die verdrehten Wörter zu erraten, aber je intensiver sie in die Geschichte eintauchten, desto einfacher fiel ihnen das Verstehen. Neben der fesselnden Sprache von Mathias Jeschke sorgten auch die großen, bunten Bilder an der Leinwand dafür, dass es den Kindern nicht langweilig wurde. Die Schüler mussten sich dennoch konzentrieren, um auch alles gut mitzubekommen, doch dies stellte bei dieser Lesung kein Problem dar. Mit einem andauernden Applaus bedankte sich die junge Zuhörerschaft bei dem Autor.


Kooperation der vierten Klassen mit den Fünftklässlern der Gemeinschaftsschule im Schuljahr 2018/19

Am Dienstag, den 20. November durften wir Viertklässler in den Alltag der Fünftklässler hineinschnuppern. Nach der Begrüßung in den Klassenräumen der „Großen“ bekamen wir an Gruppentischen Informationen zum Stundenplan, den Lernmethoden und Besonderheiten in der fünften Klasse und konnten den Schülerinnen und Schülern Fragen stellen. Im Anschluss wurden unsere drei vierten Klassen nacheinander durch einige Räume der Gemeinschaftsschule geführt, in denen wir in kleinen Präsentationen der Fünftklässler interessante Informationen zum Ganztag, den Unterrichtsfächern BNT und ITG und zum Musikprofil bekamen.
In den kommenden Wochen hatten wir dann die Möglichkeit in kleinen Gruppen bei einer Unterrichtsstunde in der fünften Klasse mitzumachen und konnten so weitere Einblicke in das fünfte Schuljahr sammeln.
Ganz herzlichen Dank an die Klassenlehrerinnen der Fünftklässler Frau Bauer und Frau Jerke!


Endlich wieder gärtnern an der Friedensschule – Förderverein finanziert Hochbeete

Die Schüler und Lehrer der Friedensschule freuen sich über zwei Hochbeet, die der Förderverein finanzierte. Die Erde spendierte und lieferte die Firma Peter Zuschlag Garten und Landschaftsbau.

Im Zuge der Landesgartenschau 2014 wurde der alte Schulgarten, der etwas in die Jahre gekommen war, mit viel Engagement umgebaut und neugestaltet. Doch bereits ein Jahr später musste er wegen Umbaumaßnahmen am Sekundarstufengebäude einer Rampe aus dem Kellergeschoss weichen. Die Enttäuschung bei den Schülern, die an der Neugestaltung beteiligt waren, war groß. Umso größer war die Freude als der Förderverein die Finanzierung zweier Hochbeete bewilligte.

Beim Vorbereiten des Untergrunds, der Fertigstellung und Aufstellung der Hochbeete, der Einbringung der verschiedenen Erdschichten und der Bepflanzung beteiligten sich mit großer Begeisterung vor allem Schüler und Schülerinnen sowie Lehrerinnen der Klassen 1 und 2 im Rahmen des Natur-Projektes. Doch auch während der Nachmittagsbetreuung halfen viele, trotz der Hitze im Sommer, freiwillig mit. Bald konnten Tomaten, Erdbeeren und Kräuter geerntet werden. Menschen und Insekten freuten sich über die Blumen, die bald blühten.

Für das kommende Jahr sind schon so viele Gartenaktivitäten geplant, dass der Platz in den beiden Hochbeeten bereits knapp wird. Glücklicherweise ist neben den Beeten noch Platz für ein weiteres Hochbeet, einen Komposthaufen, eine Schmetterlingswiese, ….. Die Ideen gehen nicht aus.

Endlich wieder gärtnern an der Friedenschule!


Energiesparmonat Oktober

Die Klasse 4a nimmt im Energiesparmonat Oktober das Thema Strom genau unter die Lupe. Hierzu machten sie gleich zu Beginn Experimente zu den Stromkreisläufen…

Neue Mensa im Neubau in Betrieb


Endlich ist es so weit! Die neue Mensa in der Friedensschule wurde letzte Woche in Betrieb genommen. Die Kinder sind hoch erfreut in einem hellen und schönen Raum essen zu dürfen. Kompliment an den Planer und die Gremien, die diese alles ermöglichten. Sogar der Wasserspender ist schon einsatzbereit. Ein bisschen muss noch in diesem Raum optimiert und vervollständigt werden. Auch die neue Küche ist inzwischen voll in der Hand des Küchenteams, das emsig damit beschäftigt war alles ordentlich einzuräumen und sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen. Langsam aber sicher geht es mit den Erweiterungsbaumaßnahmen in den Endspurt. Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen, die zuverlässig und engagiert die Baumaßnahmen bis jetzt gefördert, befördert und unterstützt haben. Die Schulleitung der Friedensschule sagt Dankeschön der Schülerschaft, den Eltern, MitarbeiterInnen und den Lehrkräften für die Geduld, Nachsicht und Flexibilität, die diese Baumaßnahmen bis jetzt erforderten. Auch ein Dankeschön an alle am Bau beteiligten Handwerker und Bauaufsicht, die, so gut es eben geht, Rücksicht auf den laufenden Schulbetrieb nehmen.

Friedensschule ist Projektschule bei dem Projekt „Mathe macht stark“ des Kultusministeriums

Baden-Württemberg startet ab diesem Schuljahr 2018/2019 einen Modellversuch zum Programm „Lesen macht stark“ (LMS), „Mathe macht stark“ (MMS) an Haupt-/Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, beginnend in der fünften Klassenstufe und hochwachsend bis in die siebente Klassenstufe zum Schuljahr 2020/2021. Das Programm zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler durch eine passgenaue Unterstützung in den Bereichen Deutsch – Lesen und Mathematik im jeweiligen Fachunterricht gezielt zu stärken. Da der Modellversuch leistungsbreit angelegt ist, erfolgt eine Förderung im Klassenverband. Die Friedensschule bewarb sich für „Lesen macht stark“ wurde aber für „Mathe macht stark“ ausgewählt. Innerhalb der Gmünder Schulen hat sich nur noch die Schillerrealschule im Verbund als Modellschule beworben und auch den Zuschlag für Mathematik beworben. Landesweit gab es wesentlich mehr Bewerbungen, als ursprünglich gedacht.

Mathematikschwache Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I soll eine weitere Chance geboten werden, über den systematischen Aufbau mathematischer Grundvorstellungen bzw. die Behebung von Fehlvorstellungen die Anschlussfähigkeit an den Regelunterricht zu gewinnen und somit gute mathematische Grundlagen zu schaffen. „Mathe macht stark“ findet im Fachunterricht integrativ statt. Die teilnehmenden Lehrkräfte der Klassen führen die zur Verfügung gestellten Tests durch, bewerten die Schülerleistungen und übermitteln die Ergebnisse datenschutzkonform an eine zentrale Datenbank für die wissenschaftliche Analyse.

Die Lehrkräfte erhalten in „Lesen macht stark“ bzw. „Mathe macht stark“ eine direkte Qualifizierung durch das IQSH. Die Qualifizierung fand auf der Kick-Off-Veranstaltung im Juni 2018 sowie an zwei zweitägigen zentralen Veranstaltungen statt. Die Lehrkräfte können sich überdies in drei geplanten regionalen Qualitätsforen untereinander, mit dem IQSH und den Fachberatern Schulentwicklung austauschen. Ein laufender Austausch ist überdies über Moodle-Chat bzw. Videoformate geplant.

Das Programm wurde in Schleswig-Holstein vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten und dem Cornelsen Verlag GmbH, Berlin, entwickelt. Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Evaluationen durch die Christian-Albrechts-Universität Kiel und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel belegen den Erfolg des Projektes in Schleswig-Holstein.

Der Modellversuch zu „Lesen macht stark“, „Mathe macht stark“ (LMS, MMS) wird in Baden-Württemberg durch eine Projektgruppe unter Federführung des Referates 52 am Kultusministerium (Referat Pädagogische Grundsatzangelegenheiten, Qualitätsmanagement) gesteuert.
Der Modellversuch wird durch ein wissenschaftliches Konsortium evaluiert, die Ergebnisse sollen eindeutige Aussagen zur Wirksamkeit des Programms unter den Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg erbringen.


Friedensschule kooperiert mit dem Jugendraum Rehnenhof

Ein halbes Jahr Vorbereitung ermöglichte die Teilnahme einer Schülergruppe der Friedensschule an der Auftaktveranstaltung „Kommune inklusiv“ am 15. September 2018. Die Jugendraumbetreuerin Frau Senem Özcelik studierte immer am Mittwochnachmittag einen Song in über 10 Sprachen ein, der ein gutes Miteinander aller Menschen ausdrückte. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Anschluss von Herrn Oberbürgermeister Richard Arnold für ihr Engagement geehrt. Inklusion sei eine Haltung und müsse überall gelebt werden, so der Oberbürgermeister in einem Gespräch mit Rektorin Daniela Maschka-Dengler. Er dankte ausdrücklich der Lehrerschaft an der Friedensschule, die sich täglich tatkräftig dieser Aufgabe stellt. Dies sei besonders lobend zu erwähnen, denn die Umstände an den Schulen seien im Bereich der Inklusion sehr herausfordernd, da es auch in diesem Bereich an genügend personeller Unterstützung fehle.


Die Klassen  4a, 4b und 4c waren während der Waldwoche nacheinander für jeweils zwei Tage auf dem Kalten Feld.

Die Schülerinnen und Schüler wanderten morgens mit Ihren Lehrkräften über die Reiterles Kapelle zum Franz-Keller-Haus. Dort verbrachten sie einen tollen Mittag und machten eine abenteuerliche Nachtwanderung. Am nächsten Morgen wanderten sie nach dem Frühstück über den Hornberg zum Abenteuerspielplatz  nach Waldstetten, wo sie dann von einem Bus abgeholt wurden…

Es waren für alle Viererklassen erlebnisreiche Tage, die der  jeweiligen Klassengemeinschaft  sehr gut getan haben!