Berufsvorbereitung

Sehr gut besuchte Ausbildungsmesse an der Friedensschule

Am Freitag, den 24. Januar 2020 strömten die Menschen in die Schule. 22 Betriebe, Firmen und Einrichtungen gaben sich ein „Stelldichein“ in der Friedensschule. Gesundheitskassen, Handwerk, Banken, Industrie, etliche soziale Einrichtungen und auch die Ärzteschaft präsentierten sich im Erdgeschoss der Schule. Gut ausgestattet mit Material und schönen Ständen zeigten sich alle von ihrer besten Seite. Geduldig gaben die Austeller und Austellerinnen Auskünfte zu Anforderungsprofilen ihrer Berufsbilder oder luden zum Mitmachen ein. Aufstiegschancen und geforderte Schlüsselqualifikationen wurden genauso thematisiert wie Verdienstmöglichkeiten oder auch besondere Belastungen, die der Beruf verlangt. Insgesamt wurden bereits gleich am Freitag fünf Schnupper-praktika ermöglicht und eventuelle Ausbildungsstellen ab September anvisiert. Sehr erfreut waren alle, dass sehr viele Eltern ihre Töchter und Söhne zu diesem besonderen Nachmittag begleitet hatten. Zeitweise waren über 170 Gäste da. Die meisten Schülerinnen und Schüler der Klassen sieben bis zehn folgten dem Angebot der Schule. Ab Klasse acht waren die Schüler und Schülerinnen mit Fragebögen von den Lehrkräften ausgestattet worden, damit wichtige Fragen auch gestellt werden konnten. Die Klasse 9 Rubin verwöhnte die Gäste mit kleinen, internationalen kulinarischen Häppchen und Getränken. Auch dieses Angebot wurde gerne genutzt. Schulleiterin Daniela Maschka-Dengler bedankte sich am Schluss dafür, dass alle Aussteller den jungen Menschen an der Schule ihre Zeit geschenkt hatten und stellte in Aussicht nun alle zwei Jahre diese Ausbildungsmesse anbieten zu wollen.


Eltern und Bildungspartner im Gespräch

Es war ein gelungener Abend, als am Mittwoch letzter Woche in der Mensa der Friedensschule die Eltern der Achtklässler zum Elternabend in Sachen Ausbildungs- und Schulberatung gekommen waren. Nach einer allgemeinen Begrüßung und Vorstellung der Partner und Lehrkräfte durch Rektorin Daniela Maschka-Dengler wurden die Eltern an sieben verschiedene Informationsstände entlassen. Jeder „Workshop-Tisch“ wurde von einem Bildungspartner geleitet. Immer sieben bis acht Eltern besuchten die Tische. Nach circa 12 Minuten wurde zum nächsten Tisch gewechselt. Da die Bandbreite der Begabungen sehr groß ist, wurde bei den Beratungsangeboten Wert darauf gelegt, dass immer auch Beratungskräfte dabei waren, die auch zum Thema SchülerInnen mit Förderbedarf kompetent mit Rat und Tat zu deren vielfältigen Zukunftswegen Auskunft geben konnten. Die Bildungspartner vom BAW forderten die Gäste sogar zu einem Geschicklichkeitstest auf, während am nächsten Tisch die Johannes-Landenberger-Schule über ihre Unterstützung als Berufssonderfachschule Informationen weitergeben konnte. Am Stehtisch der Agentur für Arbeit erfuhren die Zuhörer vieles über Unterstützungssysteme und Beratung dieser Institution. Gespannt hörten die Eltern der Vertreterin der beruflichen Schulen zu, die über diese wichtige Schulart bestens Bescheid wusste und einen guten Überblick geben konnte. Diese Informationen waren insofern wichtig, da es SchülerInnen gibt, die auf ihren Realschul- oder Hauptschulabschluss noch einen höheren Abschluss „draufsatteln“ wollen. Auch spannend wurde es am Tisch der IHK mit der Ausbildungsbotschafterin, die richtig Lust auf eine Ausbildung in Handwerk und Industrie machte. Über die Unterstützung durch das vom Landkreis und der Agentur finanzierte Projekt ZukunftNEU konnten sich die Eltern an einer weiteren Station informieren. Natürlich wurden auch beide Tische der Friedensschule besucht, um dort detailliert die verschiedenen Module der schulischen Konzeption für die Klassen 8-10 zur Schulberatung und Berufsorientierung zu erfahren. Die Eltern mit ins Boot zu nehmen ist an diesem Abend gut gelungen. Wirtschaft, Industrie und Handwerk unterliegen einem rasanten Wandel. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern Vertrauen aufbauen zu den Partnern, die ihre Kinder auf dem Weg in die Ausbildung beraten. Die Friedensschule leistet hier gute Arbeit, die inzwischen zum dritten Mal in Folge mit dem begehrten Berufswahlsiegel BORIS zertifiziert wurde und sogar den Schulpreis für gute Ausbildungs- und Schulberatung im Juli 2019 mit einem ersten Platz von Landrat Pavel überreicht bekam. Mitte Oktober werden alle „Achter“ sechs aktive Ausbildungsprojekttage in verschiedenen Berufsfeldern und Institutionen durchlaufen und nur ganz wenig Zeit an der Friedensschule verbringen, da sie die meiste Zeit neues Wissen, viele Eindrücke und Anforderungsprofile verschiedenster Berufszweige direkt vor Ort und live erleben werden.