Schuljahr 2017/2018

Friedensschüler spenden ihre Schulranzen für Togo

Kurz vor den Sommerferien bekamen die Viertklässler der Friedensschule Besuch von Barbara Weber vom Verein „Hilfe für Togo“. In einer anschaulichen Präsentation mit eindrucksvollen Bildern nahm sie die Kinder mit auf eine Reise nach Togo. Sie erzählte ausführlich von ihren Erlebnissen in dem kleinen Staat in Westafrika und beantwortete die zahlreichen Fragen der Kinder gerne. Viele Kinder waren sehr beeindruckt von dem Leben der Kinder in Togo. Sie wollten ihnen unbedingt etwas Gutes tun. Da kam das Projekt „Schulranzen für Togo“ genau richtig. Die Schüler brachten am letzten Schultag ihre geputzten Schulranzen mit allerlei Nützlichem mit in die Schule. Anschließend machten sich die Schulranzen in einem Container auf den Weg nach Togo, wo sie bestimmt die afrikanischen Schüler erfreuen werden.

Abschlussausflug der 4. Klassen zum Himmelreich

Um ein schönes und gelungenes Schuljahr gebührend ausklingen zu lassen, verbrachten die drei Abschlussklassen 4a,b und c der Friedensschule zwei sonnige Tage im und um das Naturfreundehaus Himmelreich bei Bargau.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten die 58 Schülerinnen und Schüler am Dienstag in der letzten Schulwoche zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Cortese und Frau Terre und ihrem Klassenlehrer Herr Eichele.

Zuerst ging es mit dem Bus nach Bargau. Dort angekommen, wanderte die Gruppe immer höher durch die malerische Landschaft der Ostalb in Richtung Himmelreich. Nach der Ankunft am Naturfreundehaus wurden zuerst die Zimmer eingeteilt und bezogen. Sobald das schwere Gepäck vom hilfreichen Elternfahrdienst angeliefert worden war, durften nun auch einige ganz abenteuerlustige Kinder ihre Zelte auf der Wiese vor dem Haus aufbauen. Den restlichen Tag verbrachten die Kinder mit dem Erkunden der Gegend, dem Spielen von Fußball, Tischtennis, Tischfußball und auf dem hauseigenen Spielplatz.

Am Abend konnten sich die hungrigen Kinder mit Grillwürsten und leckeren Salaten wieder stärken.

Am Ende dieses schönen, ereignisreichen Tages gab es schließlich noch eine kurze Nachtwanderung durch den Wald um das Himmelreich herum. Danach war dann Nachtruhe angesagt.

Am nächsten Morgen erwartete die Kinder und Lehrkräfte ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Gastraum. Nachdem die Zimmer aufgeräumt und alle Zelte abgebaut waren, ging es nun auf verschlungenen Pfaden hinunter nach Bargau und mit dem Bus wieder zurück an die Friedensschule.

Für alle Beteiligten war es ein tolles, aufregendes und wunderschönes Ereignis!

Schach: Friedensschüler auf Platz 4

Die Schachspieler der Grundschule erreichten den vierten Platz bei dem Schul-Schachturnier in Täferrot. Voller Stolz nahmen die Schachspieler ihre Medaillen entgegen. Diese gute Platzierung war der Lohn dafür, dass die Gruppe jeden Montagnachmittag ganz fleißig mit ihrem Schachlehrer Daniel Hubert so eifrig übten.

Känguru-Mathematikwettbewerb 2018

Am 17.3.2018 war es wieder soweit, der Känguru-Mathematikwettbewerb fand nun schon zum dritten Mal an der Friedensschule statt. 29 mutige Schülerinnen und Schüler stellten sich den kniffeligen Aufgaben. Beim Lösen waren unter anderen logisches Denken, geschicktes Schätzen, das Erkennen von Zusammenhängen und ein gutes geometrisches Vorstellungsvermögen gefragt. Die Freude über die Teilnahme und die Ergebnisse wurden gebührend im Büro der Schulleiterin Frau Maschka-Dengler gefeiert.

Schulsportmentorenausbildung 2018

An drei Terminen zwischen März und Mai wurden 4 Schülerinnen unserer Schule an der Schillerschule in Heubach zu Sportmentorinnen ausgebildet. Ihre Sportlehrerin Silke Fischer begleitete Azra Kutsal, Lilly Tuchel, Juena Neusser und Selina Zeynulahi zu den ganztägigen Ausbildungsmaßnahmen.

Der Aufruf vom Schulamt lautete, dass hilfsbereite, verantwortungsbewusste und sportliche Schüler/-innen der Klassenstufe 7 gesucht werden.

Wozu Schulsportmentorenausbildung?

Die Schüler/-innen können im persönlichen Bereich

Verantwortung übernehmen
an den Aufgaben wachsen.
Die Schüler/-innen können im schulischen Bereich

Schulsport mitgestalten
Einsatzmöglichkeit von Schulsportmentoren in der Schule

Die Schüler/-innen können die Lehrerin / den Lehrer bei folgenden Tätigkeiten unterstützen:

bei der Planung und Durchführung von außerunterrichtlichen Schulsportangeboten
in Arbeitsgemeinschaften
bei der Pausenhofgestaltung
bei Pausenangeboten
bei schulsportlichen Wettkämpfen
Ziel der Ausbildung war es also, die Schülerinnen zu befähigen, Schulsport und ggf. Vereinssport mitzugestalten und hierbei Verantwortung zu übernehmen.

SchülerInnen legen im Himmelsgarten ein Kalkschotterbeet an

Eine wunderschöne Aktion wurde am Blütenfest im Suppenstern präsentiert. Eine Schülergruppe der Klasse 4b präsentierte bei heißem Sonnenschein, was sie unter Anleitung von Frau Margarete Schnürle-Baier erlernen durften. Sie hatten in den letzten Wochen erfahren, welche Funktion Kalkschotterbeete haben und hatten mit ihren Klassenkameraden eine ca. 30 cm tiefe Fläche ausgehoben und mit dem Schotter gefüllt.
Dann wurden Pflanzen mit dem Wurzelballen in den Schotter eingebracht und anfangs gegossen. Der Kalkschotter weist einen pH-Wert im basischen Bereich aufgrund des hohen Kalkgehalts auf und lässt Niederschläge schnell wieder versickern, sodass der Boden schnell abtrocknen kann. Der Boden speichert die Wärme gut. In einer Präsentation und einem Demonstrationsversuch wurde dies durch Jule Fritz, Alexander Steiger und Valentina Preiß den Zuhörern erläutert, danach zeigten sie den Besuchern ihr Beet. Unter den vielen Gästen waren Herr Oberbürgermeister Arnold und der Ortschaftsratvorsitzende Herr Weiß, die Klassenlehrerin Frau Cortese und Rektorin Frau Maschka-Dengler.

Herr Arnold und Herr Weiß richteten anerkennende Worte an die Kinder und Frau Schnürle-Baier. Beide lobten das unermüdliche Engagement von Frau Schnürle-Baier, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern Natur erlebbar zu machen und durch sinnliche Erfahrungen ein positives Grundverständnis für die Natur zu entwickeln. Frau Schnürle-Baier wurde bei dieser Aktion von Frau Schaal (Pädagogische Hochschule), den Landfrauen, dem Garten- und Friedhofsamt und vielen anderen unterstützt.

Deutsch-Französischer Tag

Am Montag hat die Gemeinschaftsschule-Friedensschule das 55jährige Bestehen des Élysée-Vertrags gefeiert. 1963 haben der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer und der damalige französische Präsident de Gaulle mit diesem Vertrag die deutsch-französische Freundschaft besiegelt. Durch eine enge Zusammenarbeit sollte es nie mehr zu einem kriegerischen Konflikt zwischen beiden Staaten kommen.

Um diesen Meilenstein in den deutsch-französischen Beziehungen zu feiern, haben die Französischschülerinnen und -schüler der 8. Klasse und ihr Lehrer, Studienrat Jörg Eschbach, einen Baguetteverkauf veranstaltet, mit dem sie ihre Mitschüler in der Mittagspause der Ganztagesschule erfreuten. Zudem war die Eingangshalle mit den blau-weiß-roten Farben der Trikolore geschmückt. Auf Plakaten informierten die Achtklässler über die Hintergründe des deutsch-französischen Tages und über die Geschichte unseres Nachbarlandes. Mit dem Gewinn aus dem Baguetteverkauf sollen zwei Projekte finanziert werden: die jährliche Straßburgfahrt der Französischlernerinnen und –lerner der Klassen 7 und 8 sowie der in diesem Jahr erstmals stattfindende Schüleraustausch der Achter und Neuner mit dem Collège Sébastien Brant in Eschau bei Straßburg.

Zahlen sind unnötig – oder etwa doch nicht?

Mathe-Musical an der Friedensschule begeistert Kinder für Zahlen

Zacharias, der kleine Zahlenteufel, freut sich seines Lebens. Nur eine Sache kann er so gar nicht ausstehen und das ist die Welt der Zahlen. Er versucht so viele Zahlen wie möglich verschwinden zu lassen, aber trotzdem gewinnt die Welt der Zahlen immer mehr an Bedeutung: beim Rechnen, als Mengenangabe, zur Bestimmung der Uhrzeit und sogar in der Sprache. Deshalb beschließt Zacharias an die Schulen zu gehen und die Kinder dort als kleine Zahlenteufel auszubilden.

Nun war das Mathe-Musical „Der kleine Zahlenteufel“ der Nimmerland Theaterproduktion auch in Schwäbisch Gmünd an der Friedenschule. In der Rolle des Zacharias Zahlenteufel gewann die Musical-Darstellerin Lena Krommrei schnell die Herzen der Schüler für sich. Viele Schüler gaben Zacharias Recht, dass Zahlen manchmal ganz schön nerven können.

Als der große „G“ davon erfährt, schlägt er Zacharias eine Wette vor. Er solle beweisen, dass Zahlen überflüssig sind, und dazu drei Aufgaben lösen. Zacharias stellt sich den Aufgaben, aber er muss bald feststellen, dass sie nicht so einfach sind, wie er dachte.

Voller Aufmerksamkeit verfolgten die Schüler das lustige Mathe-Musical, das auf leichte Art und Weise den Schülern zeigte, wie wichtig Zahlen für unseren Alltag sind. Die Theateraufführung wurde durch einen kleinen Zuschuss des Elternbeirats unterstützt. Mit tosendem Applaus honorierten die Schülerinnen und Schüler dieses wunderschöne Zahlenerlebnis.

Vorweihnachtliche Zeit in der Friedensschule

Ein engagiertes Eltern-Lehrerteam gestaltete einen wunderschönen Adventstag
Auf die Adventszeit wurde wie jedes Jahr mit einem ökumenischen Gottesdienst eingestimmt. Die Kirche war rappelvoll. Herr Pfarrer Schönfeld und Herr Pfarrer Leitner gelang es, die ca. 420 jungen Kirchenbesucher auf die Adventszeit einzustimmen. Der Gottesdient begann recht „fetzig“ mit dem Song „Wünsch dir was“ von den „Toten Hosen“. Danach ging es stimmungsvoll weiter. Aus jeder Klasse trugen Kinder Wünsche vor. Diese Wünsche wurden um eine große Kerze drapiert. Der Gottesdienst wurde von den Religionslehrern, der Theater-AG und den Schülerinnen und Schülern der Schule gekonnt durchgeführt. Diesem besinnlichen Auftakt in der ersten Adventswochen folgte schon traditionell der Adventstag. Religionsunterschiede spielen nach wie vor in dieser besinnlichen Zeit keine Rolle.

Egal ob Kirchgang oder Teilnahme am Adventstag, das Gemeinsame und Verbindende stand und steht im Mittelpunkt. Auch diesmal waren wieder fast vierzig engagierte Eltern an der Friedensschule beim Adventstag aktiv. Eltern, Lehrer und die Kinder der Grundschule hatten viel Freude an vielfältigen Bastelarbeiten, bei Sport im Advent oder beim Vorlesen. Alle Kinder waren mit großem Eifer und vor allem mit strahlenden Augen dabei und arbeiteten und bastelten selbstverständlich in den buntgemischten Gruppen aktiv mit. Stärkung gab`s beim Verzehr von Gutsle und Kinderpunsch. Die Schüler wählten aus über zwanzig Angeboten aus. Diese Entscheidung fiel nicht leicht. Denn ob Sterne zu basteln, Kerzen zu verzieren, Gutsle zu backen oder einer Weihnachtsgeschich

te zu lauschen all das musste entschieden werden. Es herrschte im wahrsten Sinne des Wortes die „Qual der Wahl“.


Schon Wochen vorher trafen sich einige Eltern und Lehrerinnen in geheimnisvollen Sitzungen und planten diesen besonderen Tag. Dass diese Treffen sich lohnten, war in den Gesichtern der begeisterten Kinder zu erkennen. Dieses Strahlen der Kinder war das schönste Dankeschön für alle, die diesen besonderen Tag ermöglicht hatten. Auch hier nochmals ein dickes Kompliment.

Die ganze Schule setzt sich mit dem Thema Frieden auseinander

Friedensschule, dieser Name an sich macht schon deutlich, dass bei der Ausstellungseröffnung zum Thema Frieden in der VHS am letzten Freitagabend, die Gemeinschaftsschule Friedensschule mit im Boot sein sollte. So war es dann auch. In den letzten Wochen beschäftigten sich die SchülerInnen der Klasse 1 bis 9 mit dem Thema Frieden. Waren in der Grundschule kleine Friedentauben schön auszumalen und mit einem persönlichen Friedenswunsch zu versehen, wurde in den Klassen 5 und 6 kleine Friedensgedichte kreiert und auf Friedenstaubenformate übertragen. Die höheren Klassen beschäftigten sich mit Friedensgedichten sowie im Fach Gemeinschaftskunde mit dem Thema Frieden und Sicherheitspolitik bzw. dem Auftrag der Vereinten Nationen. Sämtliche „Friedenswerke“ wurden auf einer großen Fläche aufgeklebt. Diese Fläche soll den Blick aus einem Fenster symbolisieren, der nur Vögel, Ruhe und Frieden im Blick hat. Die Idee dies so zu gestalten erwuchs im letzten Schuljahr. Einer der geflüchteten Jugendlichen begründete seine Flucht aus Syrien wie folgt: „Ich wollte wieder aus dem Fenster schauen und Vögel sehen, statt Ruinen und zerbombte Landschaften“. Die Ausstellung kann bis zum 20. Dezember 2017 im Foyer der Volkshochschule (VHS) bestaunt werden.

Que Du Luu zu Gast an der Friedensschule

Am vergangenen Mittwoch durfte die Gemeinschaftsschule in Rehnenhof/Wetzgau die Schriftstellerin Que Du Luu begrüßen. Im Rahmen der Gmünder Literaturtage stellte die deutschsprachige Autorin chinesischer Herkunft den gespannt zuhörenden Neuntklässlern ihren neuesten Jugendroman „Im Jahr des Affen“ vor.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch Frau Maschka-Dengler gab die Trägerin des Hohenemser Literatur- und Adelbert-von-Chamisso Förderpreises den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ihren Werdegang und somit auch woher eine Schriftstellerin ihre Inspiration bekommt.
Sie selbst ist das Kind chinesischer Bootsflüchtlinge und weist somit eine Parallele zu ihrer 16-jährigen Romanheldin Mimi auf, die auch das Kind chinesischer Flüchtlinge ist. Gespannt lauschten die Schülerinnen und Schüler Luus Ausführungen. So zeigte diese an vier auserwählten Textstellen, wie die Welt einer deutschen Jugendlichen aussieht, die aber äußerlich nicht als Deutsche wahrgenommen wird.
Beeindruckt von den täglichen Herausforderungen Mimis erzählten auch die Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit Que Du Luu über ihre Erfahrungen, zwischen verschiedenen Kulturen aufzuwachsen und waren des Weiteren sehr interessiert an Que Du Luus eigenen Erfahrungen und ihrer chinesischen Herkunft.
Abschließend bedankten sich die Schülerinnen und Schüler der Friedensschule bei der Autorin mit einem Schwäbischen Präsentkorb und freuen sich schon darauf, den Roman im Ganzen zu lesen.

Mut zur Stärke – Ein Präventionsprojekt gegen sexuellen Missbrauch stärkt Friedensschüler der Klassen 4

Das Projekt startete mit einem Elternabend an der Schule, bei dem u.a. über sexuellen Missbrauch sowie sexuelle Gewalt an Kindern aufgeklärt wurde. Hier erfuhren die Eltern, was und wie ihre Kinder alles in den Präventionsprojekttagen lernen. Sie wurden auch darauf hingewiesen, die Gefühle ihres Kindes zu respektieren, wenn das Kind sich ablehnend innerhalb des Verwandtschafts- oder Freundeskreises verhält, indem es versucht, sich Umarmungen oder Küsschen zu entziehen.

Die Klassen wurden anschließend an drei Unterrichtstagen in geschlechtsdifferenzierte Gruppen eingeteilt, hierbei konnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Übungen durchführen. Die Mädchen durften ihre Kräfte messen, während die Jungen eine eigene Lobesrede an sich selbst verfassen durften. In Rollenspielen wurde das NEIN- Sagen geübt. Den Schülern wurde dabei deutlich gemacht, wie wichtig Körpersprache, Blickkontakt und Einsatz der Stimme sind, wenn sie ernst genommen werden wollen. Jedes Kind sollte lernen, auf sein Gefühl zu vertrauen und sich gegebenenfalls nicht scheuen Hilfe zu holen oder sich jemandem anzuvertrauen.
Am letzten Tag gab es eine gemeinsame Schlussrunde mit Jungen und Mädchen zusammen.

 

Das Projekt berücksichtigte geschlechtsspezifische Aspekte in der Präventionsarbeit und wurde gemeinsam vom Verein Frauen helfen Frauen e.V. (Frau Ibrahimovic) und der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Schwäbisch Gmünd (Herr Fritsch) durchgeführt. Begleitet wurde das Projekt von den Klassenlehrerinnen (Frau Cortese und Frau Junimann), Klassenlehrer (Herr Eichele) und des Schulsozialarbeiters (Herr Huber) der Friedensschule.

Dieses Projekt konnte nur durchgeführt werden aufgrund der großzügigen Unterstützung des Elternbeirates und des Fördervereins der Friedensschule.

Ein besonderer Dank gilt auch dem Landkreis Ostalb, der das Projekt „Mut zur Stärke“ finanziell unterstützt.

Für die Schülerinnen und Schüler war es ein hilfreiches und wertvolles Erlebnis, aus dem sie gestärkt heraus gingen.

Demokratie stärken gegen Rechtsextremismus

Der 9. November – Friedensschüler schärfen ihr demokratisches Bewusstsein

Der 9. November gilt als besonderer Tag in der deutschen Geschichte. 1918 steht das besondere Datum für den Beginn der ersten deutschen Republik, 1938 für den Start der Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung und 1989 für den Fall der Berliner Mauer. Die Klassen acht und neun beschäftigten sich an diesem Tag mit den Gefahren unserer Demokratie, die durch zu viel nationales und rechtes Gedankengut gefährdet werden kann.

Einige Schüler und Schülerinnen nahmen vor den Herbstferien das Angebot wahr, sich als Mentoren für Demokratie ausbilden zu lassen. Diese Mentoren führen Mitschüler durch eine 14-tägige Wanderausstellung, die gerade an der Schule zu sehen ist. Der Titel der Ausstellung lautet „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“. Der offizielle Auftakt wurde durch Frau Ellen Esen, einer kompetenten Referentin der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit einem spannenden Referat am 9. November eingeleitet.

 

Diese Stiftung hat sich zur Aufgabe gemacht, für die Stärkung von Demokratie einzutreten. Mit einer demokratischen Grundeinstellung wären die Schandflecke unserer Geschichte nicht zum Tragen gekommen. Die Referentin erklärte, dass rechtspopulistische Gruppierungen und Parteien sich von einem negativ geprägten Menschenbild gegenüber allem was anders und fremd wirkt, leiten lassen. Auch eine ablehnende Haltung gegenüber der Europäischen Union, den Politikern, der Presse oder der Einwanderungspolitik werden von diesen Anhängern gepflegt. Man könne sogar in der Ausdrucksweise dieser Anhängerschaft eine identische Wortwahl wie im 3. Reich feststellen. Dies machte sie u.a. am Beispiel „Lügenpresse“ und „Gutmensch“ deutlich. Beides Begriffe, die früher von der NSDAP benutzt wurden. Sie klärte über Kleidermarken auf, die ihre rechte Gesinnung zur Schau tragen oder erklärte verschiedene Symbole, die auf rechtes Gedankengut hinweisen. Wichtig war Frau Esen auch, mit mehr Bedacht seine Beschimpfungen zu überdenken. In etlichen Schimpfworten stecken eindeutig rassistische und Menschengruppen verachtende Inhalte, erklärte die Fachfrau. Es war Frau Esen ein Anliegen, die 95 Jugendlichen der Klassen acht und neun für eine positive Grundhaltung zur Demokratie zu sensibilisieren. Das ist ihr gelungen. Sie erklärte klipp und klar, dass rechtspopulistische Äußerungen und Rechtextremismus demokratiefeindlich sind. Die Referentin wies alle daraufhin, nicht zu schweigen, wenn sich jemand im rassistischen Sinne oder demokratie- oder menschenverachtend äußere. Schweigen werde als Zustimmung gedeutet. Man solle mindestens sagen, dass man anderer Meinung sei oder diese Sichtweise so nicht akzeptiere. „Leistet Widerspruch, das geht auch ohne Argumente!“ , so Frau Esen. Am Ende der Veranstaltung überreichte Frau Esen den Demokratie-Mentoren ihre Zertifizierungsurkunde, was mit anerkennendem Beifall der Mitschüler honoriert wurde.

Energiesparmonat Oktober

Wärmedämmung Stufe 6

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen Bernstein und Sand machten Versuche zum Thema Wärmedämmung. Sie verglichen unterschiedliche Materialien (Styroporblöcke, Verpackungschips aus Styropor, Schaumstoff und andere Verpackungsplatten) jeweils mit einem Kontrollversuch ohne Dämmung.

BORIS –Berufswahl-SIEGEL zum zweiten Mal bekommen

Friedensschule erhält zum zweiten Mal die erstrebenswerte Auszeichnung der IHK: das BoriS-Berufswahl-SIEGEL

 

Freude an der Gemeinschaftsschule am Rehnenhof. Die Bewerbung zur Rezertifizierung als Gemeinschaftsschule in Sachen vorbildliche Vorbereitung zur Berufswahl war erfolgreich.

Herr Christoph Reif, der sich als Ansprechpartner für Berufsorientierung einbringt und seit vier Jahren die Umsetzung aktiv begleitet und Frau Susanne Immisch , die als Bildungsberaterin an der Schule über das Projekt ZukunftNeu die Schülerinnen und Schüler unterstützt und gute Weichen für deren späteres Berufsleben stellt, waren ganz besonders glücklich über diese Anerkennung. Begleitet wurden die beiden zur Urkundenübergabe von Frau Konrektorin Barbara Schmidt-Bartels sowie den beiden Klassenlehrkräften der Klassen acht, Frau Annika Veit und Herr Daniel Schnepf. Auch der Leiter des Amtes für Bildung und Sport , Herr Klaus Arnholdt, war zur Laudatio in die IHK in Aalen gekommen. Seit über 15 Jahren ist die Friedensschule in diesem Bereich prima aufgestellt.
Mit dem Boris-Berufswahlsiegel wird Schulen bescheinigt, dass sie mehr tun, als der Bildungsplan verlangt, um Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl zu beraten und zu unterstützen.

Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen. Viele Schulen nehmen daran nicht teil, denn die Messlatte liegt hoch und etliche bekommen das begehrte Siegel nicht, da sie die Voraussetzungen dafür nicht bieten. Die Zertifizierung basiert auf einem Kriterienkatalog in Verbindung von Besuchen Vorort. Neben Schüler-Lehrerbefragungen, wird das Qualitätsmanagement und die nachhaltige Organisation und Elterneinbindung berücksichtigt und fließt in die Bewertung ein. Drei unterschiedliche Personen aus Wirtschaft, Handwerk, Industrie und überregionalem Bildungsbüro führten die Überprüfungen an der Gemeinschaftsschule Friedensschule durch. Bei der Preisverleihung dankte Frau Maschka-Dengler ihrem Team und genauso herzlich allen Bildungspartnern und den Laudatoren Frau Hermine Nowottnick (Bildungsbüro Aalen), Herr Erwin Krajewski (Leiter der technischen Berufsausbildung bei Voith) und Frau Monika Schmid-Ritz (IHK Ostwürttemberg).