Schuljahr 2018/2019

OKTOBER

Neue Mensa im Neubau in Betrieb

Endlich ist es so weit! Die neue Mensa in der Friedensschule wurde letzte Woche in Betrieb genommen. Die Kinder sind hoch erfreut in einem hellen und schönen Raum essen zu dürfen. Kompliment an den Planer und die Gremien, die diese alles ermöglichten. Sogar der Wasserspender ist schon einsatzbereit. Ein bisschen muss noch in diesem Raum optimiert und vervollständigt werden. Auch die neue Küche ist inzwischen voll in der Hand des Küchenteams, das emsig damit beschäftigt war alles ordentlich einzuräumen und sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen. Langsam aber sicher geht es mit den Erweiterungsbaumaßnahmen in den Endspurt. Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen, die zuverlässig und engagiert die Baumaßnahmen bis jetzt gefördert, befördert und unterstützt haben. Die Schulleitung der Friedensschule sagt Dankeschön der Schülerschaft, den Eltern, MitarbeiterInnen und den Lehrkräften für die Geduld, Nachsicht und Flexibilität, die diese Baumaßnahmen bis jetzt erforderten. Auch ein Dankeschön an alle am Bau beteiligten Handwerker und Bauaufsicht, die, so gut es eben geht, Rücksicht auf den laufenden Schulbetrieb nehmen.

Friedensschule ist Projektschule bei dem Projekt „Mathe macht stark“ des Kultusministeriums

Baden-Württemberg startet ab diesem Schuljahr 2018/2019 einen Modellversuch zum Programm „Lesen macht stark“ (LMS), „Mathe macht stark“ (MMS) an Haupt-/Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, beginnend in der fünften Klassenstufe und hochwachsend bis in die siebente Klassenstufe zum Schuljahr 2020/2021. Das Programm zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler durch eine passgenaue Unterstützung in den Bereichen Deutsch – Lesen und Mathematik im jeweiligen Fachunterricht gezielt zu stärken. Da der Modellversuch leistungsbreit angelegt ist, erfolgt eine Förderung im Klassenverband. Die Friedensschule bewarb sich für „Lesen macht stark“ wurde aber für „Mathe macht stark“ ausgewählt. Innerhalb der Gmünder Schulen hat sich nur noch die Schillerrealschule im Verbund als Modellschule beworben und auch den Zuschlag für Mathematik beworben. Landesweit gab es wesentlich mehr Bewerbungen, als ursprünglich gedacht.

Mathematikschwache Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I soll eine weitere Chance geboten werden, über den systematischen Aufbau mathematischer Grundvorstellungen bzw. die Behebung von Fehlvorstellungen die Anschlussfähigkeit an den Regelunterricht zu gewinnen und somit gute mathematische Grundlagen zu schaffen. „Mathe macht stark“ findet im Fachunterricht integrativ statt. Die teilnehmenden Lehrkräfte der Klassen führen die zur Verfügung gestellten Tests durch, bewerten die Schülerleistungen und übermitteln die Ergebnisse datenschutzkonform an eine zentrale Datenbank für die wissenschaftliche Analyse.

Die Lehrkräfte erhalten in „Lesen macht stark“ bzw. „Mathe macht stark“ eine direkte Qualifizierung durch das IQSH. Die Qualifizierung fand auf der Kick-Off-Veranstaltung im Juni 2018 sowie an zwei zweitägigen zentralen Veranstaltungen statt. Die Lehrkräfte können sich überdies in drei geplanten regionalen Qualitätsforen untereinander, mit dem IQSH und den Fachberatern Schulentwicklung austauschen. Ein laufender Austausch ist überdies über Moodle-Chat bzw. Videoformate geplant.

Das Programm wurde in Schleswig-Holstein vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten und dem Cornelsen Verlag GmbH, Berlin, entwickelt. Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Evaluationen durch die Christian-Albrechts-Universität Kiel und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel belegen den Erfolg des Projektes in Schleswig-Holstein.

Der Modellversuch zu „Lesen macht stark“, „Mathe macht stark“ (LMS, MMS) wird in Baden-Württemberg durch eine Projektgruppe unter Federführung des Referates 52 am Kultusministerium (Referat Pädagogische Grundsatzangelegenheiten, Qualitätsmanagement) gesteuert.
Der Modellversuch wird durch ein wissenschaftliches Konsortium evaluiert, die Ergebnisse sollen eindeutige Aussagen zur Wirksamkeit des Programms unter den Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg erbringen.

SEPTEMBER 

Friedensschule für berufliche Orientierung in Berlin prämiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Friedensschule ist bereits mehrmals als positives Beispiel für ihre berufliche Orientierung geehrt worden. Eine Einladung nach Berlin überraschte die Schulleiterin, denn die Schule hatte sich nicht beworben, um an einem Wettbewerb teilzunehmen . Sie wurden unter allen Schulen, die das BORIS-Berufswahlsiegel tragen, von einer Jury ausgewählt. Ende September reiste Rektorin Daniela Maschka-Dengler und Herr Daniel Waibel von der IHK Ostwürttemberg nach Berlin. Die IHK ist einer von vielen Kooperations- und Bildungspartnern der Schule. Alle Partner ermöglichen der Schule seit über 15 Jahren vertiefte Einblicke in Abläufe und Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes zu gewähren. Nicht alle Schüler und Schülerinnen durchlaufen alle Informationsangebote. So wird die Schule der Vielfalt der heterogenen Schülerschaft am ehesten gerecht. Im Rahmen des 4 . Bundesweiten Netzwerktages „Berufswahl-SIEGEL 2018“ wurde die Friedensschule zur „SIEGEL-Botschafter-Schule 2018“ ernannt. Aus jedem Bundesland wurden je zwei Schulen ausgezeichnet Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen. 10 Schulen aus ganz Deutschland wurden unter den Preisträgern aus allen Bundesländern ausgewählt, um ihre schulische Konzeption der beruflichen Orientierung in Berlin zu präsentieren. Herr Waibel erntete bei vielen Gästen in der Bundeshauptstadt Anerkennung für die Konzeption der Ausbildungsbotschafter. Dies wird nur in wenigen Bundesländern so intensiv umgesetzt. Die Rektorin erklärte das umfangreiche Schulkonzept, das in diesem Umfang für viele andere als vorbildlich eingestuft worden ist. Ganz besonders stellte Frau Maschka-Dengler die Unterstützung der Agentur für Arbeit sowie der Stadt Schwäbisch Gmünd und des Landkreises mit deren Bildungsbüros und vor allem das Projekt ZukunftNeu in den Mittelpunkt ihrer Erklärungen, weshalb die Unterstützung so vielfältig und erfolgreich erfolgt. Etliche Vertreter anderer Bundesländer zollten großen Respekt für dieses Engagement der Kommune und des Kreises. Die Schule erhielt die Auszeichnung als Botschafterschule vor allem deshalb, da die Schule in ihrer Heterogenität eine Konzeption erarbeitet hat, die der Verschiedenheit der jungen Menschen gerecht wird. Gelungene Inklusion im Sinne der Berücksichtigung von leistungsschwächeren Lernenden und von SchülerInnen mit Migrationserfahrung und sehr begabten Jugendlichen bildeten dieses Jahr den Schwerpunkt bei der Bewertung.

Berufswahl: Interessante Workshops für Eltern im September 2018

Am Ende des siebten Schuljahres wurden die Eltern darauf hingewiesen, was sie alles in Sachen berufliche Orientierung und Wahl der richtigen Anschlussschule nach dem Schulabschluss an der Friedensschule ab Klasse acht erwarten wird. Soll es eine Ausbildung sein oder soll sich doch ein weiterer Schulbesuch anschließen? Um die Antwort auf diese wichtigen Fragen zu finden, ist es wichtig die Eltern mit im Boot zu haben. Der Schule ist es sehr wichtig, dass die Eltern diesen Prozess aktiv und konstruktiv begleiten. Manche Eltern betreten in der nächsten Zeit absolutes Neuland. Denn immerhin werden ab diesem Schuljahr die Jugendlichen über die nächsten drei Jahre verteilt mindestens fünf Projektwochen durchlaufen, die sie zur Steigerung ihrer Ausbildungsfähigkeit und für Praktika nutzen werden. Gestartet wird Anfang Oktober. Die Eltern hatten die Möglichkeit, nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung auf das Thema durch Schulleiterin Frau Daniela Maschka-Dengler, durch verschiedene kleine Stationen zu „zirkeln“. Die Stationen oder Workshops wurden von festen Kooperationspartnern und Lehrkräften der Schule angeboten. Natürlich zu förderst von Frau Susanne Immisch, die wöchentlich im Rahmen von Projekt Zukunft NEU mit 13 Stunden an der Schule ist. Frau Immisch unterstützt bei Bewerbungen und knüpft Kontakte zu weiteren Firmen und orientiert sich dabei stark an den Kompetenzprofilen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Sie begleitet die jungen Menschen auch im ersten Ausbildungsjahr. Darüber sprach sie detailliert in ihrer Station und stand allen Fragen Rede und Antwort. Das BAW und die Johannes Ladenbergerschule stellten ihre Unterstützungsprogramme genauso dar wie die Agentur für Arbeit. Herr Forell begleitet seit vielen Jahren sehr engagiert die Friedensschule und gab u.a. auch Auskunft darüber, welche Möglichkeiten die Agentur bei der Finanzierung von Bewerbungsmappen übernimmt. Wie die Führung eines eigenen Portfolio Ordners auszusehen hat, damit auch alles ordentlich dokumentiert und archiviert ist, dafür nahm sich Herr Christoph Reif für die Eltern Zeit. Herr Reif ist Ansprechpartner der Schule für den Praxiszug, also alles, was sich um Berufs- und weiterschulische Bildung dreht, und arbeitet eng mit Frau Immisch und Frau Maschka-Dengler an der Weiterentwicklung dieser Konzeption zusammen. Besonders anregend waren die Gespräche am Workshop-Tisch der Ausbildungsbotschafter. Die IHK unterstützt das elterliche „Zirkeltraining“ bereits seit fünf Jahren. Sehr begehrt waren auch die Informationen am Tisch der Ansprechpartnerin des Beruflichen Schulzentrums in Oberbettringen. Die Klassenlehrkräfte gaben an ihrem Tisch einen Gesamtüberblick über die einzelnen Maßnahmen, die ganz konkret nun im 8. Schuljahr umgesetzt werden. Nach so viel Information schlossen sich kurzweilige Elternabende an.

Friedensschule kooperiert mit dem Jugendraum Rehnenhof

Ein halbes Jahr Vorbereitung ermöglichte die Teilnahme einer Schülergruppe der Friedensschule an der Auftaktveranstaltung „Kommune inklusiv“ am 15. September 2018. Die Jugendraumbetreuerin Frau Senem Özcelik studierte immer am Mittwochnachmittag einen Song in über 10 Sprachen ein, der ein gutes Miteinander aller Menschen ausdrückte. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Anschluss von Herrn Oberbürgermeister Richard Arnold für ihr Engagement geehrt. Inklusion sei eine Haltung und müsse überall gelebt werden, so der Oberbürgermeister in einem Gespräch mit Rektorin Daniela Maschka-Dengler. Er dankte ausdrücklich der Lehrerschaft an der Friedensschule, die sich täglich tatkräftig dieser Aufgabe stellt. Dies sei besonders lobend zu erwähnen, denn die Umstände an den Schulen seien im Bereich der Inklusion sehr herausfordernd, da es auch in diesem Bereich an genügend personeller Unterstützung fehle.

46  stolze Erstklässler wurden herzlich begrüßt

 

 

Ein stimmungsvoller Gottesdienst von Pfarrer Markus Schönfeld und Gemeindereferentin Eva-Maria Seyschab stimmte in den Einschulungstag sehr kindgerecht und schön ein. Danach ging es zum festlichen Empfang. Der Förderverein der Friedensschule empfing schon mit duftendem Kaffee und Gebäck. Die Sporthalle war mit 285 Stühlen bestuhlt, mindestens 70 Gäste fanden keinen Sitzplatz. Drei junge Moderatoren der Klassen zwei führten gekonnt durch das Programm. Rektorin Daniela Maschka-Dengler und Elternbeiratsvorsitzende Frau Nicole Preiß begrüßten mit warmen Worten die Erstklässler und alle Anwesenden. Die neuen Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassen eins, dankten im Auftrag der Rektorin allen Menschen, die sie bis jetzt in ihrem Leben von Anfang an  und dann durch die Kindergartenzeit engagiert begleitet und liebevoll  unterstützt haben  mit einem munteren Gestampfe und lautem Klatschen. Dann begann der ganz besondere Teil der Begrüßungsfeier. Die Klassen zwei haben mit ihren Lehrerinnen Frau Andrea Wendel und Frau Birgit Schweizer bereits im letzten Schuljahr, also noch in Klasse eins, ein ganz entzückendes Musical einstudiert. Schulsozialarbeiterin Frau Petra Bauer unterstützte die beiden Kolleginnen. „Die Katze Mirabelle“ war verschwunden und musste gefunden werden. Die jungen Musical-DarstellerInnen waren hübsch kostümiert und absolut textsicher. Immer wieder waren Liedtexte und Tanzeinlagen eingeflochten, so dass alle Kinder ihren Beitrag zu einer gelungenen Begrüßungsfeier beitragen konnten. Die Botschaft des Musicals war, dass nur ein gutes Miteinander der Weg zum Erfolg ist. Und durch dieses gute Miteinander wurde schlussendlich auch das entlaufende Kätzchen gefunden. Tosender Beifall war die Anerkennung für diesen schön gestalteten Schulauftakt. Danach war die Aufregung zu spüren. Die beiden Klassen gingen  ihren Lehrkräften Frau Mona Deininger, Frau Silvia Zuschlag, Frau Corina Bühr und Frau Britta Knecht Richtung Klassenzimmer. Die erste Schulstunde konnte beginnen.

Begrüßung der Fünftklässler der Gemeinschaftsschule-Friedensschule

47 Fünftklässler und deren Eltern erlebten einen ganz besonderen Schulstart.

Sie waren die ersten Personen, für die der neue Musik- und Mensabereich zum Einsatz kam. Und dass alles noch etwas unfertig erschien, trübte in keinster Weise den Schulstart. Mit einem flotten musikalischem Beitrag wurden die „Fünfer“ durch die Klassen sechs des  Musikprofilzugs begrüßt. Frau Constanze Bauer mit ihrem Team im Musikprofil, Herrn Kollege Christoph Reif und die Kollegen der städtischen Musikschule Herr Svend Renkenberger und Herr Hubert Hegele übten den Song ein. Danach begrüßte Frau Rektorin Daniela Maschka-Dengler alle Anwesenden.

Es war spürbar, dass die Kinder ganz aufgeregt waren, was da so auf sie in der Friedensschule zukommen werden würde. Um den „Fünfern“ ein wenig Angst zu nehmen wurden sie freudig mit kleinen weiteren Beiträgen der Klassen sechs erfreut. Und dann war es so weit. Kinder und deren Eltern und/oder deren Erziehungsberechtigten marschierten vom Erdgeschoss in den zweiten Stock in die frisch renovierten Klassenzimmer. Hohes Lob und ankerkennende Worte für das umgebaute und zum Teil neu gebaute Schulhaus waren  immer wieder zu hören. Trotz noch etlicher Bautätigkeiten wurde der Charme der neuen Umbaumaßnahme erkannt und es wurde der Lehrerschaft, dem Bauteam, der Stadtverwaltung und dem Reinigungsteam viel  Respekt für die geleistete  Arbeit und das nötige Improvisationsgeschick gezollt.