Schuljahr 2018/2019

Englisch zu sprechen, ist keine Hexerei

Davon war die kleine Hexe Huckla am Donnerstagvormittag in der Friedensschule fest überzeugt.

Mit dem Theaterstück „Huckla und die total verrückte Sprachmaschine“ war die Theaterbühne Nimmerland aus Konstanz an der Friedensschule zu Gast. Zum Ende des ersten Schulhalbjahres ein ganz besonderes Ereignis. Knapp 200 Grundschüler fieberten gespannt mit der quirligen Hexe Huckla mit, die eine phänomenale Sprachmaschine für den internationalen Hexenwettbewerb entwickelt hatte. Die Maschine konnte sich in jeder beliebigen Sprache äußern, bis plötzlich das Steuerrad bei der Sprache Englisch klemmte. Helfen konnte nur eine kleine Maus, die in der Sprachmaschine saß. Mithilfe eines Bildschirms bekamen die Kinder die Aktivitäten der Maus im Inneren der Maschine ganz genau mit. Mister Mouse sprach jetzt jedoch nur noch Englisch. Für seine Hilfe forderte er energisch: „I like cheese“. Huckla mochte allerdings keinen stinkenden Käse und wollte ihm diesen verweigern. Die ganze Diskussion fand natürlich teilweise in Englisch statt. Erst ein Gespräch mit ihrer Freundin Witchy in England sorgte für mehr Verständnis. Huckla erkannte, dass ein gutes Zusammenleben nur möglich ist, wenn man auch die Wünsche und Bedürfnisse des anderen akzeptiert. Somit besorgte sie Mister Mouse den Käse und er half bei der Reparatur der Sprachmaschine. Nun stand einer Teilnahme beim internationalen Hexenwettbewerb nichts mehr im Weg.

Die Kinder verfolgten aufmerksam und mit großer Begeisterung das zweisprachige Musical und halfen immer wieder gerne der Hexe Huckla. Durch die mitreißende Aufführung gelang es sehr gut, die Themen dieses Theaterstücks – Freude und Interesse für die Fremdsprache Englisch zu entwickeln und die Bedürfnisse und Wünsche anderer Lebewesen zu akzeptieren – umzusetzen.

Interkulturelles Verständnis und Weihnachtsplätzchen

Im Rahmen des Integrationsprojektes „die Eiche“, wobei das interkulturelle Lernen im Vordergrund steht, fand ein gemeinsamer Abend für das Backen von Plätzchen – oder wie man es auf türkisch nennt: „Kurabiye“- statt. Nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Mütter war dieser Abend mit viel Spaß verbunden. Während einzelne Mütter ihren Kindern versucht haben die einzelnen Zutaten auf türkisch zu erklären, waren die Schülerinnen und Schüler die Experten für das Übersetzen aus dem Deutschen. So konnten sie mit großer Freude voneinander Lernen und sich gegenseitig bereichern.

 

 

 

 

 

 

 

Da die eigene Kultur jedes Individuums die Basis der Persönlichkeitsentwicklung bildet, ist es uns wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler wesentliche Elemente ihrer Herkunftskultur, wie insbesondere die Muttersprache, für sich erhalten und frei leben können.

Ziel des Projektes ist daher, andere Kulturen zu verstehen und mit der eigenen zu vergleichen, sowie gleichzeitig die Muttersprache zu fördern. Durch fächerübergreifendes, schülerorientiertes und aktives Arbeiten werden Inhalte wie die Familie, deren Wurzeln, Wochen- und Monatsnamen sowie Feiertage und Feste in der eigenen Muttersprache thematisiert. Hierfür erklären sich die Eltern regelmäßig bereit, um ihre Kinder unterstützen zu können. 

Wir freuen uns jetzt schon auf den anstehenden „Heimwerker-Abend“ mit den Vätern.

 

 

Vorbereitungen zum Weihnachtsmarkt

Stimmungsvolle Adventszeit an der Friedensschule

Auf die Adventszeit wurde wie jedes Jahr mit einem wunderschönen ökumenischen Gottesdienst eingestimmt. Der Gottesdienst wurde von den Religionslehrern, dem Pfarrer, der Schatten-Theater-AG und den Schülerinnen und Schülern der Schule gekonnt durchgeführt. Diesem besinnlichen Auftakt in die Adventszeit folgte in der ersten Advents-wochen schon traditionell der Adventstag.
Alle Grundschulkinder wählten vor dem großen Adventsprojekttag unter den über 20 verschiedenen Angeboten sich fünf aus, die ihnen ganz besonders reizvoll erschienen. So waren pro Gruppe immer Kinder aus den verschiedensten Klassen zusammen. Alle Altersgruppen waren folglich kunterbunt zusammengesetzt. Auch diesmal waren neben den Lehrerinnen und Lehrern wieder ca. 40 engagierte Eltern und Freunde der Friedensschule beim Adventstag aktiv. Schon Wochen vorher trafen sich einige Eltern und Lehrerkräfte in „geheimnisvollen“ Sitzungen und planten diesen besonderen Tag. Dass diese Treffen sich lohnten, war in den Gesichtern der begeisterten Kinder zu erkennen. Eine große weihnachtliche Vielfalt an kreativen, besinnlichen Aktivitäten wurde für die Kinder dargeboten. Neben Bewegungsmöglichkeiten zu weihnacht-lichen Klängen gab es natürlich auch Gutsle und Kinderpunsch zur Stärkung. Besonders erfreulich ist für die Schule, dass die Kosten für diese außergewöhnliche Veranstaltung sehr gering waren. Denn viele Eltern stellten nicht nur ihre Zeit und Arbeitskraft, sondern z.T. auch noch Materialien den einzelnen Workshops zur Verfügung. Mit solch engagierten Lehrern und Eltern konnte dieser Tag natürlich ein voller Erfolg werden. Auf die Frage einer Schülerin, ob wir nicht auch einen solchen schönen Tag für die Vorbereitung auf Ostern einführen könnten, antwortete die Rektorin ganz diplomatisch, „frage doch deine Klassenlehrerin, ob die das einmal mit den anderen Lehrkräften besprechen möchte,“.

NOVEMBER

Der Wechstabenverbuchsler zu Besuch an der Friedensschule

 

Der Friedrich-Bödecker-Kreis, der sich der Leseförderung widmet, organisierte eine heitere Veranstaltung für die Schüler der Klassen zwei und vier an der Friedensschule. Initiiert wurde die Lesung von Signe Sellke, einer Autorin, die im Gmünder Raum durch ihre Vorträge, Lesungen und Lyrik bestens bekannt ist. Passend zum bundesweiten Vorlesetag kam der Autor Mathias Jeschke diesen Monat an die Friedensschule. Mathias Jeschke sorgte zugleich zu Beginn mit seinen Gedichten für eine heitere Stimmung. Die Schüler kamen kaum aus dem Lachen heraus, während er die Gedichte „Da biss ihm ein Floh in den Popo“ und „Mein ungezogener Opa“ vortrug. Anschließend folgte seine interaktive Bilderbuchkino-Lesung zu den beiden „Wechstabenverbuchsler“-Bänden. Die beiden Bücher handeln von Herrn Beckmann, der immer wieder Buchstaben verwechselt. Dadurch kommt es natürlich zu vielen neuen Wortkreationen. Die Schülerinnen und Schüler mussten gut aufpassen, um alles zu verstehen. Mathias Jeschke fragte oft nach der Bedeutung. Zuerst fiel es den Kindern schwer, die verdrehten Wörter zu erraten, aber je intensiver sie in die Geschichte eintauchten, desto einfacher fiel ihnen das Verstehen. Neben der fesselnden Sprache von Mathias Jeschke sorgten auch die großen, bunten Bilder an der Leinwand dafür, dass es den Kindern nicht langweilig wurde. Die Schüler mussten sich dennoch konzentrieren, um auch alles gut mitzubekommen, doch dies stellte bei dieser Lesung kein Problem dar. Mit einem andauernden Applaus bedankte sich die junge Zuhörerschaft bei dem Autor.

Kooperation der vierten Klassen mit den Fünftklässlern der Gemeinschaftsschule im Schuljahr 2018/19

 

Am Dienstag, den 20. November durften wir Viertklässler in den Alltag der Fünftklässler hineinschnuppern. Nach der Begrüßung in den Klassenräumen der „Großen“ bekamen wir an Gruppentischen Informationen zum Stundenplan, den Lernmethoden und Besonderheiten in der fünften Klasse und konnten den Schülerinnen und Schülern Fragen stellen. Im Anschluss wurden unsere drei vierten Klassen nacheinander durch einige Räume der Gemeinschaftsschule geführt, in denen wir in kleinen Präsentationen der Fünftklässler interessante Informationen zum Ganztag, den Unterrichtsfächern BNT und ITG und zum Musikprofil bekamen.
In den kommenden Wochen hatten wir dann die Möglichkeit in kleinen Gruppen bei einer Unterrichtsstunde in der fünften Klasse mitzumachen und konnten so weitere Einblicke in das fünfte Schuljahr sammeln.
Ganz herzlichen Dank an die Klassenlehrerinnen der Fünftklässler Frau Bauer und Frau Jerke!

OKTOBER

Endlich wieder gärtnern an der Friedensschule – Förderverein finanziert Hochbeete

Die Schüler und Lehrer der Friedensschule freuen sich über zwei Hochbeet, die der Förderverein finanzierte. Die Erde spendierte und lieferte die Firma Peter Zuschlag Garten und Landschaftsbau.

Im Zuge der Landesgartenschau 2014 wurde der alte Schulgarten, der etwas in die Jahre gekommen war, mit viel Engagement umgebaut und neugestaltet. Doch bereits ein Jahr später musste er wegen Umbaumaßnahmen am Sekundarstufengebäude einer Rampe aus dem Kellergeschoss weichen. Die Enttäuschung bei den Schülern, die an der Neugestaltung beteiligt waren, war groß. Umso größer war die Freude als der Förderverein die Finanzierung zweier Hochbeete bewilligte.

Beim Vorbereiten des Untergrunds, der Fertigstellung und Aufstellung der Hochbeete, der Einbringung der verschiedenen Erdschichten und der Bepflanzung beteiligten sich mit großer Begeisterung vor allem Schüler und Schülerinnen sowie Lehrerinnen der Klassen 1 und 2 im Rahmen des Natur-Projektes. Doch auch während der Nachmittagsbetreuung halfen viele, trotz der Hitze im Sommer, freiwillig mit. Bald konnten Tomaten, Erdbeeren und Kräuter geerntet werden. Menschen und Insekten freuten sich über die Blumen, die bald blühten.

Für das kommende Jahr sind schon so viele Gartenaktivitäten geplant, dass der Platz in den beiden Hochbeeten bereits knapp wird. Glücklicherweise ist neben den Beeten noch Platz für ein weiteres Hochbeet, einen Komposthaufen, eine Schmetterlingswiese, ….. Die Ideen gehen nicht aus.

Endlich wieder gärtnern an der Friedenschule!

 

Energiesparmonat Oktober

Die Klasse 4a nimmt im Energiesparmonat Oktober das Thema Strom genau unter die Lupe. Hierzu machten sie gleich zu Beginn Experimente zu den Stromkreisläufen…

 

 

Neue Mensa im Neubau in Betrieb


Endlich ist es so weit! Die neue Mensa in der Friedensschule wurde letzte Woche in Betrieb genommen. Die Kinder sind hoch erfreut in einem hellen und schönen Raum essen zu dürfen. Kompliment an den Planer und die Gremien, die diese alles ermöglichten. Sogar der Wasserspender ist schon einsatzbereit. Ein bisschen muss noch in diesem Raum optimiert und vervollständigt werden. Auch die neue Küche ist inzwischen voll in der Hand des Küchenteams, das emsig damit beschäftigt war alles ordentlich einzuräumen und sich mit den neuen Geräten vertraut zu machen. Langsam aber sicher geht es mit den Erweiterungsbaumaßnahmen in den Endspurt. Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen, die zuverlässig und engagiert die Baumaßnahmen bis jetzt gefördert, befördert und unterstützt haben. Die Schulleitung der Friedensschule sagt Dankeschön der Schülerschaft, den Eltern, MitarbeiterInnen und den Lehrkräften für die Geduld, Nachsicht und Flexibilität, die diese Baumaßnahmen bis jetzt erforderten. Auch ein Dankeschön an alle am Bau beteiligten Handwerker und Bauaufsicht, die, so gut es eben geht, Rücksicht auf den laufenden Schulbetrieb nehmen.

Friedensschule ist Projektschule bei dem Projekt „Mathe macht stark“ des Kultusministeriums

Baden-Württemberg startet ab diesem Schuljahr 2018/2019 einen Modellversuch zum Programm „Lesen macht stark“ (LMS), „Mathe macht stark“ (MMS) an Haupt-/Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen, beginnend in der fünften Klassenstufe und hochwachsend bis in die siebente Klassenstufe zum Schuljahr 2020/2021. Das Programm zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler durch eine passgenaue Unterstützung in den Bereichen Deutsch – Lesen und Mathematik im jeweiligen Fachunterricht gezielt zu stärken. Da der Modellversuch leistungsbreit angelegt ist, erfolgt eine Förderung im Klassenverband. Die Friedensschule bewarb sich für „Lesen macht stark“ wurde aber für „Mathe macht stark“ ausgewählt. Innerhalb der Gmünder Schulen hat sich nur noch die Schillerrealschule im Verbund als Modellschule beworben und auch den Zuschlag für Mathematik beworben. Landesweit gab es wesentlich mehr Bewerbungen, als ursprünglich gedacht.

Mathematikschwache Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I soll eine weitere Chance geboten werden, über den systematischen Aufbau mathematischer Grundvorstellungen bzw. die Behebung von Fehlvorstellungen die Anschlussfähigkeit an den Regelunterricht zu gewinnen und somit gute mathematische Grundlagen zu schaffen. „Mathe macht stark“ findet im Fachunterricht integrativ statt. Die teilnehmenden Lehrkräfte der Klassen führen die zur Verfügung gestellten Tests durch, bewerten die Schülerleistungen und übermitteln die Ergebnisse datenschutzkonform an eine zentrale Datenbank für die wissenschaftliche Analyse.

Die Lehrkräfte erhalten in „Lesen macht stark“ bzw. „Mathe macht stark“ eine direkte Qualifizierung durch das IQSH. Die Qualifizierung fand auf der Kick-Off-Veranstaltung im Juni 2018 sowie an zwei zweitägigen zentralen Veranstaltungen statt. Die Lehrkräfte können sich überdies in drei geplanten regionalen Qualitätsforen untereinander, mit dem IQSH und den Fachberatern Schulentwicklung austauschen. Ein laufender Austausch ist überdies über Moodle-Chat bzw. Videoformate geplant.

Das Programm wurde in Schleswig-Holstein vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) in Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten und dem Cornelsen Verlag GmbH, Berlin, entwickelt. Die Ergebnisse von wissenschaftlichen Evaluationen durch die Christian-Albrechts-Universität Kiel und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik Kiel belegen den Erfolg des Projektes in Schleswig-Holstein.

Der Modellversuch zu „Lesen macht stark“, „Mathe macht stark“ (LMS, MMS) wird in Baden-Württemberg durch eine Projektgruppe unter Federführung des Referates 52 am Kultusministerium (Referat Pädagogische Grundsatzangelegenheiten, Qualitätsmanagement) gesteuert.
Der Modellversuch wird durch ein wissenschaftliches Konsortium evaluiert, die Ergebnisse sollen eindeutige Aussagen zur Wirksamkeit des Programms unter den Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg erbringen.

SEPTEMBER 

Friedensschule für berufliche Orientierung in Berlin prämiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Friedensschule ist bereits mehrmals als positives Beispiel für ihre berufliche Orientierung geehrt worden. Eine Einladung nach Berlin überraschte die Schulleiterin, denn die Schule hatte sich nicht beworben, um an einem Wettbewerb teilzunehmen . Sie wurden unter allen Schulen, die das BORIS-Berufswahlsiegel tragen, von einer Jury ausgewählt. Ende September reiste Rektorin Daniela Maschka-Dengler und Herr Daniel Waibel von der IHK Ostwürttemberg nach Berlin. Die IHK ist einer von vielen Kooperations- und Bildungspartnern der Schule. Alle Partner ermöglichen der Schule seit über 15 Jahren vertiefte Einblicke in Abläufe und Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes zu gewähren. Nicht alle Schüler und Schülerinnen durchlaufen alle Informationsangebote. So wird die Schule der Vielfalt der heterogenen Schülerschaft am ehesten gerecht. Im Rahmen des 4 . Bundesweiten Netzwerktages „Berufswahl-SIEGEL 2018“ wurde die Friedensschule zur „SIEGEL-Botschafter-Schule 2018“ ernannt. Aus jedem Bundesland wurden je zwei Schulen ausgezeichnet Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen. 10 Schulen aus ganz Deutschland wurden unter den Preisträgern aus allen Bundesländern ausgewählt, um ihre schulische Konzeption der beruflichen Orientierung in Berlin zu präsentieren. Herr Waibel erntete bei vielen Gästen in der Bundeshauptstadt Anerkennung für die Konzeption der Ausbildungsbotschafter. Dies wird nur in wenigen Bundesländern so intensiv umgesetzt. Die Rektorin erklärte das umfangreiche Schulkonzept, das in diesem Umfang für viele andere als vorbildlich eingestuft worden ist. Ganz besonders stellte Frau Maschka-Dengler die Unterstützung der Agentur für Arbeit sowie der Stadt Schwäbisch Gmünd und des Landkreises mit deren Bildungsbüros und vor allem das Projekt ZukunftNeu in den Mittelpunkt ihrer Erklärungen, weshalb die Unterstützung so vielfältig und erfolgreich erfolgt. Etliche Vertreter anderer Bundesländer zollten großen Respekt für dieses Engagement der Kommune und des Kreises. Die Schule erhielt die Auszeichnung als Botschafterschule vor allem deshalb, da die Schule in ihrer Heterogenität eine Konzeption erarbeitet hat, die der Verschiedenheit der jungen Menschen gerecht wird. Gelungene Inklusion im Sinne der Berücksichtigung von leistungsschwächeren Lernenden und von SchülerInnen mit Migrationserfahrung und sehr begabten Jugendlichen bildeten dieses Jahr den Schwerpunkt bei der Bewertung.

Berufswahl: Interessante Workshops für Eltern im September 2018

Am Ende des siebten Schuljahres wurden die Eltern darauf hingewiesen, was sie alles in Sachen berufliche Orientierung und Wahl der richtigen Anschlussschule nach dem Schulabschluss an der Friedensschule ab Klasse acht erwarten wird. Soll es eine Ausbildung sein oder soll sich doch ein weiterer Schulbesuch anschließen? Um die Antwort auf diese wichtigen Fragen zu finden, ist es wichtig die Eltern mit im Boot zu haben. Der Schule ist es sehr wichtig, dass die Eltern diesen Prozess aktiv und konstruktiv begleiten. Manche Eltern betreten in der nächsten Zeit absolutes Neuland. Denn immerhin werden ab diesem Schuljahr die Jugendlichen über die nächsten drei Jahre verteilt mindestens fünf Projektwochen durchlaufen, die sie zur Steigerung ihrer Ausbildungsfähigkeit und für Praktika nutzen werden. Gestartet wird Anfang Oktober. Die Eltern hatten die Möglichkeit, nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung auf das Thema durch Schulleiterin Frau Daniela Maschka-Dengler, durch verschiedene kleine Stationen zu „zirkeln“. Die Stationen oder Workshops wurden von festen Kooperationspartnern und Lehrkräften der Schule angeboten. Natürlich zu förderst von Frau Susanne Immisch, die wöchentlich im Rahmen von Projekt Zukunft NEU mit 13 Stunden an der Schule ist. Frau Immisch unterstützt bei Bewerbungen und knüpft Kontakte zu weiteren Firmen und orientiert sich dabei stark an den Kompetenzprofilen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Sie begleitet die jungen Menschen auch im ersten Ausbildungsjahr. Darüber sprach sie detailliert in ihrer Station und stand allen Fragen Rede und Antwort. Das BAW und die Johannes Ladenbergerschule stellten ihre Unterstützungsprogramme genauso dar wie die Agentur für Arbeit. Herr Forell begleitet seit vielen Jahren sehr engagiert die Friedensschule und gab u.a. auch Auskunft darüber, welche Möglichkeiten die Agentur bei der Finanzierung von Bewerbungsmappen übernimmt. Wie die Führung eines eigenen Portfolio Ordners auszusehen hat, damit auch alles ordentlich dokumentiert und archiviert ist, dafür nahm sich Herr Christoph Reif für die Eltern Zeit. Herr Reif ist Ansprechpartner der Schule für den Praxiszug, also alles, was sich um Berufs- und weiterschulische Bildung dreht, und arbeitet eng mit Frau Immisch und Frau Maschka-Dengler an der Weiterentwicklung dieser Konzeption zusammen. Besonders anregend waren die Gespräche am Workshop-Tisch der Ausbildungsbotschafter. Die IHK unterstützt das elterliche „Zirkeltraining“ bereits seit fünf Jahren. Sehr begehrt waren auch die Informationen am Tisch der Ansprechpartnerin des Beruflichen Schulzentrums in Oberbettringen. Die Klassenlehrkräfte gaben an ihrem Tisch einen Gesamtüberblick über die einzelnen Maßnahmen, die ganz konkret nun im 8. Schuljahr umgesetzt werden. Nach so viel Information schlossen sich kurzweilige Elternabende an.

Friedensschule kooperiert mit dem Jugendraum Rehnenhof

Ein halbes Jahr Vorbereitung ermöglichte die Teilnahme einer Schülergruppe der Friedensschule an der Auftaktveranstaltung „Kommune inklusiv“ am 15. September 2018. Die Jugendraumbetreuerin Frau Senem Özcelik studierte immer am Mittwochnachmittag einen Song in über 10 Sprachen ein, der ein gutes Miteinander aller Menschen ausdrückte. Die Schülerinnen und Schüler wurden im Anschluss von Herrn Oberbürgermeister Richard Arnold für ihr Engagement geehrt. Inklusion sei eine Haltung und müsse überall gelebt werden, so der Oberbürgermeister in einem Gespräch mit Rektorin Daniela Maschka-Dengler. Er dankte ausdrücklich der Lehrerschaft an der Friedensschule, die sich täglich tatkräftig dieser Aufgabe stellt. Dies sei besonders lobend zu erwähnen, denn die Umstände an den Schulen seien im Bereich der Inklusion sehr herausfordernd, da es auch in diesem Bereich an genügend personeller Unterstützung fehle.

46  stolze Erstklässler wurden herzlich begrüßt

 

 

Ein stimmungsvoller Gottesdienst von Pfarrer Markus Schönfeld und Gemeindereferentin Eva-Maria Seyschab stimmte in den Einschulungstag sehr kindgerecht und schön ein. Danach ging es zum festlichen Empfang. Der Förderverein der Friedensschule empfing schon mit duftendem Kaffee und Gebäck. Die Sporthalle war mit 285 Stühlen bestuhlt, mindestens 70 Gäste fanden keinen Sitzplatz. Drei junge Moderatoren der Klassen zwei führten gekonnt durch das Programm. Rektorin Daniela Maschka-Dengler und Elternbeiratsvorsitzende Frau Nicole Preiß begrüßten mit warmen Worten die Erstklässler und alle Anwesenden. Die neuen Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassen eins, dankten im Auftrag der Rektorin allen Menschen, die sie bis jetzt in ihrem Leben von Anfang an  und dann durch die Kindergartenzeit engagiert begleitet und liebevoll  unterstützt haben  mit einem munteren Gestampfe und lautem Klatschen. Dann begann der ganz besondere Teil der Begrüßungsfeier. Die Klassen zwei haben mit ihren Lehrerinnen Frau Andrea Wendel und Frau Birgit Schweizer bereits im letzten Schuljahr, also noch in Klasse eins, ein ganz entzückendes Musical einstudiert. Schulsozialarbeiterin Frau Petra Bauer unterstützte die beiden Kolleginnen. „Die Katze Mirabelle“ war verschwunden und musste gefunden werden. Die jungen Musical-DarstellerInnen waren hübsch kostümiert und absolut textsicher. Immer wieder waren Liedtexte und Tanzeinlagen eingeflochten, so dass alle Kinder ihren Beitrag zu einer gelungenen Begrüßungsfeier beitragen konnten. Die Botschaft des Musicals war, dass nur ein gutes Miteinander der Weg zum Erfolg ist. Und durch dieses gute Miteinander wurde schlussendlich auch das entlaufende Kätzchen gefunden. Tosender Beifall war die Anerkennung für diesen schön gestalteten Schulauftakt. Danach war die Aufregung zu spüren. Die beiden Klassen gingen  ihren Lehrkräften Frau Mona Deininger, Frau Silvia Zuschlag, Frau Corina Bühr und Frau Britta Knecht Richtung Klassenzimmer. Die erste Schulstunde konnte beginnen.

Begrüßung der Fünftklässler der Gemeinschaftsschule-Friedensschule

47 Fünftklässler und deren Eltern erlebten einen ganz besonderen Schulstart.

Sie waren die ersten Personen, für die der neue Musik- und Mensabereich zum Einsatz kam. Und dass alles noch etwas unfertig erschien, trübte in keinster Weise den Schulstart. Mit einem flotten musikalischem Beitrag wurden die „Fünfer“ durch die Klassen sechs des  Musikprofilzugs begrüßt. Frau Constanze Bauer mit ihrem Team im Musikprofil, Herrn Kollege Christoph Reif und die Kollegen der städtischen Musikschule Herr Svend Renkenberger und Herr Hubert Hegele übten den Song ein. Danach begrüßte Frau Rektorin Daniela Maschka-Dengler alle Anwesenden.

Es war spürbar, dass die Kinder ganz aufgeregt waren, was da so auf sie in der Friedensschule zukommen werden würde. Um den „Fünfern“ ein wenig Angst zu nehmen wurden sie freudig mit kleinen weiteren Beiträgen der Klassen sechs erfreut. Und dann war es so weit. Kinder und deren Eltern und/oder deren Erziehungsberechtigten marschierten vom Erdgeschoss in den zweiten Stock in die frisch renovierten Klassenzimmer. Hohes Lob und ankerkennende Worte für das umgebaute und zum Teil neu gebaute Schulhaus waren  immer wieder zu hören. Trotz noch etlicher Bautätigkeiten wurde der Charme der neuen Umbaumaßnahme erkannt und es wurde der Lehrerschaft, dem Bauteam, der Stadtverwaltung und dem Reinigungsteam viel  Respekt für die geleistete  Arbeit und das nötige Improvisationsgeschick gezollt.