Berufsvorbereitung

Eltern und Bildungspartner im Gespräch

Es war ein gelungener Abend, als am Mittwoch letzter Woche in der Mensa der Friedensschule die Eltern der Achtklässler zum Elternabend in Sachen Ausbildungs- und Schulberatung gekommen waren. Nach einer allgemeinen Begrüßung und Vorstellung der Partner und Lehrkräfte durch Rektorin Daniela Maschka-Dengler wurden die Eltern an sieben verschiedene Informationsstände entlassen. Jeder „Workshop-Tisch“ wurde von einem Bildungspartner geleitet. Immer sieben bis acht Eltern besuchten die Tische. Nach circa 12 Minuten wurde zum nächsten Tisch gewechselt. Da die Bandbreite der Begabungen sehr groß ist, wurde bei den Beratungsangeboten Wert darauf gelegt, dass immer auch Beratungskräfte dabei waren, die auch zum Thema SchülerInnen mit Förderbedarf kompetent mit Rat und Tat zu deren vielfältigen Zukunftswegen Auskunft geben konnten. Die Bildungspartner vom BAW forderten die Gäste sogar zu einem Geschicklichkeitstest auf, während am nächsten Tisch die Johannes-Landenberger-Schule über ihre Unterstützung als Berufssonderfachschule Informationen weitergeben konnte. Am Stehtisch der Agentur für Arbeit erfuhren die Zuhörer vieles über Unterstützungssysteme und Beratung dieser Institution. Gespannt hörten die Eltern der Vertreterin der beruflichen Schulen zu, die über diese wichtige Schulart bestens Bescheid wusste und einen guten Überblick geben konnte. Diese Informationen waren insofern wichtig, da es SchülerInnen gibt, die auf ihren Realschul- oder Hauptschulabschluss noch einen höheren Abschluss „draufsatteln“ wollen. Auch spannend wurde es am Tisch der IHK mit der Ausbildungsbotschafterin, die richtig Lust auf eine Ausbildung in Handwerk und Industrie machte. Über die Unterstützung durch das vom Landkreis und der Agentur finanzierte Projekt ZukunftNEU konnten sich die Eltern an einer weiteren Station informieren. Natürlich wurden auch beide Tische der Friedensschule besucht, um dort detailliert die verschiedenen Module der schulischen Konzeption für die Klassen 8-10 zur Schulberatung und Berufsorientierung zu erfahren. Die Eltern mit ins Boot zu nehmen ist an diesem Abend gut gelungen. Wirtschaft, Industrie und Handwerk unterliegen einem rasanten Wandel. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern Vertrauen aufbauen zu den Partnern, die ihre Kinder auf dem Weg in die Ausbildung beraten. Die Friedensschule leistet hier gute Arbeit, die inzwischen zum dritten Mal in Folge mit dem begehrten Berufswahlsiegel BORIS zertifiziert wurde und sogar den Schulpreis für gute Ausbildungs- und Schulberatung im Juli 2019 mit einem ersten Platz von Landrat Pavel überreicht bekam. Mitte Oktober werden alle „Achter“ sechs aktive Ausbildungsprojekttage in verschiedenen Berufsfeldern und Institutionen durchlaufen und nur ganz wenig Zeit an der Friedensschule verbringen, da sie die meiste Zeit neues Wissen, viele Eindrücke und Anforderungsprofile verschiedenster Berufszweige direkt vor Ort und live erleben werden.


Kreativwettbewerb „Create it! Dein Pflegeberuf“

Im Praxisunterricht  nahm die Klasse 9 Azur unter der Leitung von Frau Michelle Müller  an einem Wettbewerb des Landratsamtes des Ostalbkreises teil. Praxisunterricht ist ein Fach im Rahmen der Berufsorientierung an der Schule und ist ab Klasse fest im Stundenplan verankert. Ziel dieses Wettbewerbs war es auf kreative Art und Weise die Attraktivität der Pflegeberufe zu steigern.

Aus den anfänglichen Überlegungen wurde schnell ein handfestes Vorhaben: die Befragung mehrerer Pflegekräfte verschiedener Einrichtungen im Gmünder Umkreis nach ihren Intentionen und Motivationen, in der Pflege zu arbeiten.

Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern wurden die knapp 50 Fragebögen ausgewertet und deren Erkenntnisse wurden in einer PowerPoint-Präsentation festgehalten, in der Hoffnung, die Jury damit überzeugen zu können.

Dann stand der große Tag der Preisübergabe im Landratsamt an.

Für den ersten oder den zweiten Platz hatte es schlussendlich leider nicht gereicht, aber sehr wohl für einen Regionalpreis, gesponsert von der LaserArena Schwäbisch Gmünd, für die ganze Klasse. Der Preis wurde im Rahmen der Abschlussveranstaltung von Landrat Klaus Pavel an eine Schülerdelegation der Klasse, bestehend aus lauter Jungs, überreicht.

Die engagierten Jungs und Mädels freuten sich riesig über den Preis.


Friedensschule für berufliche Orientierung in Berlin prämiert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Friedensschule ist bereits mehrmals als positives Beispiel für ihre berufliche Orientierung geehrt worden. Eine Einladung nach Berlin überraschte die Schulleiterin, denn die Schule hatte sich nicht beworben, um an einem Wettbewerb teilzunehmen . Sie wurden unter allen Schulen, die das BORIS-Berufswahlsiegel tragen, von einer Jury ausgewählt. Ende September reiste Rektorin Daniela Maschka-Dengler und Herr Daniel Waibel von der IHK Ostwürttemberg nach Berlin. Die IHK ist einer von vielen Kooperations- und Bildungspartnern der Schule. Alle Partner ermöglichen der Schule seit über 15 Jahren vertiefte Einblicke in Abläufe und Anforderungen des jeweiligen Berufsbildes zu gewähren. Nicht alle Schüler und Schülerinnen durchlaufen alle Informationsangebote. So wird die Schule der Vielfalt der heterogenen Schülerschaft am ehesten gerecht. Im Rahmen des 4 . Bundesweiten Netzwerktages „Berufswahl-SIEGEL 2018“ wurde die Friedensschule zur „SIEGEL-Botschafter-Schule 2018“ ernannt. Aus jedem Bundesland wurden je zwei Schulen ausgezeichnet Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen. 10 Schulen aus ganz Deutschland wurden unter den Preisträgern aus allen Bundesländern ausgewählt, um ihre schulische Konzeption der beruflichen Orientierung in Berlin zu präsentieren. Herr Waibel erntete bei vielen Gästen in der Bundeshauptstadt Anerkennung für die Konzeption der Ausbildungsbotschafter. Dies wird nur in wenigen Bundesländern so intensiv umgesetzt. Die Rektorin erklärte das umfangreiche Schulkonzept, das in diesem Umfang für viele andere als vorbildlich eingestuft worden ist. Ganz besonders stellte Frau Maschka-Dengler die Unterstützung der Agentur für Arbeit sowie der Stadt Schwäbisch Gmünd und des Landkreises mit deren Bildungsbüros und vor allem das Projekt ZukunftNeu in den Mittelpunkt ihrer Erklärungen, weshalb die Unterstützung so vielfältig und erfolgreich erfolgt. Etliche Vertreter anderer Bundesländer zollten großen Respekt für dieses Engagement der Kommune und des Kreises. Die Schule erhielt die Auszeichnung als Botschafterschule vor allem deshalb, da die Schule in ihrer Heterogenität eine Konzeption erarbeitet hat, die der Verschiedenheit der jungen Menschen gerecht wird. Gelungene Inklusion im Sinne der Berücksichtigung von leistungsschwächeren Lernenden und von SchülerInnen mit Migrationserfahrung und sehr begabten Jugendlichen bildeten dieses Jahr den Schwerpunkt bei der Bewertung.


Berufswahl: Interessante Workshops für Eltern im September 2018

Am Ende des siebten Schuljahres wurden die Eltern darauf hingewiesen, was sie alles in Sachen berufliche Orientierung und Wahl der richtigen Anschlussschule nach dem Schulabschluss an der Friedensschule ab Klasse acht erwarten wird. Soll es eine Ausbildung sein oder soll sich doch ein weiterer Schulbesuch anschließen? Um die Antwort auf diese wichtigen Fragen zu finden, ist es wichtig die Eltern mit im Boot zu haben. Der Schule ist es sehr wichtig, dass die Eltern diesen Prozess aktiv und konstruktiv begleiten. Manche Eltern betreten in der nächsten Zeit absolutes Neuland. Denn immerhin werden ab diesem Schuljahr die Jugendlichen über die nächsten drei Jahre verteilt mindestens fünf Projektwochen durchlaufen, die sie zur Steigerung ihrer Ausbildungsfähigkeit und für Praktika nutzen werden. Gestartet wird Anfang Oktober. Die Eltern hatten die Möglichkeit, nach einer kurzen Begrüßung und Einstimmung auf das Thema durch Schulleiterin Frau Daniela Maschka-Dengler, durch verschiedene kleine Stationen zu „zirkeln“. Die Stationen oder Workshops wurden von festen Kooperationspartnern und Lehrkräften der Schule angeboten. Natürlich zu förderst von Frau Susanne Immisch, die wöchentlich im Rahmen von Projekt Zukunft NEU mit 13 Stunden an der Schule ist. Frau Immisch unterstützt bei Bewerbungen und knüpft Kontakte zu weiteren Firmen und orientiert sich dabei stark an den Kompetenzprofilen der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Sie begleitet die jungen Menschen auch im ersten Ausbildungsjahr. Darüber sprach sie detailliert in ihrer Station und stand allen Fragen Rede und Antwort. Das BAW und die Johannes Ladenbergerschule stellten ihre Unterstützungsprogramme genauso dar wie die Agentur für Arbeit. Herr Forell begleitet seit vielen Jahren sehr engagiert die Friedensschule und gab u.a. auch Auskunft darüber, welche Möglichkeiten die Agentur bei der Finanzierung von Bewerbungsmappen übernimmt. Wie die Führung eines eigenen Portfolio Ordners auszusehen hat, damit auch alles ordentlich dokumentiert und archiviert ist, dafür nahm sich Herr Christoph Reif für die Eltern Zeit. Herr Reif ist Ansprechpartner der Schule für den Praxiszug, also alles, was sich um Berufs- und weiterschulische Bildung dreht, und arbeitet eng mit Frau Immisch und Frau Maschka-Dengler an der Weiterentwicklung dieser Konzeption zusammen. Besonders anregend waren die Gespräche am Workshop-Tisch der Ausbildungsbotschafter. Die IHK unterstützt das elterliche „Zirkeltraining“ bereits seit fünf Jahren. Sehr begehrt waren auch die Informationen am Tisch der Ansprechpartnerin des Beruflichen Schulzentrums in Oberbettringen. Die Klassenlehrkräfte gaben an ihrem Tisch einen Gesamtüberblick über die einzelnen Maßnahmen, die ganz konkret nun im 8. Schuljahr umgesetzt werden. Nach so viel Information schlossen sich kurzweilige Elternabende an.